Zivilgesellschaft stärken

Eine Gruppe Jugendlicher malt ein Bild
Der Schweizer Erweiterungsbeitrag finanziert mit rund 105 Millionen Schweizer Franken Projekte zur Stärkung der Zivilgesellschaft, wie beispielsweise der Aufbau eines Jugendzentrums in Lettland. © DEZA

Der Schweizer Erweiterungsbeitrag finanziert mit rund 105 Millionen Schweizer Franken Projekte zur Stärkung der Zivilgesellschaft. In allen Partnerländern mit Ausnahme von Malta wird ein Unterstützungsfonds für Nichtregierungsorganisationen (NGO-Fonds) finanziert, der 700 Kleinprojekte umfasst.

In den baltischen Staaten wurden bereits sämtliche finanzielle Mittel für Projekte verpflichtet und erste Projekte abgeschlossen. Durch die NGO-Fonds werden insbesondere Projekte im sozialen und Umweltbereich unterstützt, welche die Mitwirkung der Zivilgesellschaft an der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung des Landes fördern und stärken. Insgesamt wird etwa jedes fünfte Projekt mit Schweizer Beteiligung umgesetzt. Durch den Einbezug von Schweizer Partnern in Projekten profitieren die NGOs von Schweizer Fachwissen. Gleichzeitig können schweizerische Organisationen ihre Netzwerke und ihre Kompetenzen dank Partnerschaften mit Organisationen in den Partnerländern weiterentwickeln. In Bulgarien, Polen, der Slowakei, Slowenien, Rumänien, der Tschechischen Republik und Ungarn gibt es zusätzlich zum NGO-Fonds einen Partnerschaftsfonds. Insgesamt sind rund 150 Partnerschaftsprojekte geplant, die den Austausch von Wissen und Know-how zwischen Gemeinden und Institutionen der Schweiz und der Partnerländer unterstützen.

Resultate

Resultate im Zielbereich Zivilgesellschaft stärken. © SECO/DEZA

Dokumente (4)

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Der Schweizer Erweiterungsbeitrag

Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA und das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO ziehen Zwischenbilanz über die ersten fünf Jahre seit Genehmigung des Erweiterungsbeitrages an die neuen 10 EU-Mitgliedstaaten. Die Projekte sollen in weiteren fünf Jahren bis 2017 umgesetzt sein.





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News (13)

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Ein Heim für verlassene Kinder in Rumänien

Ein junger Mann und ein Junge beim Essen im Kinderheim PeCA.

21.09.2016 – Artikel

Wegen Armut – und nicht als Waisen – landen viele rumänische Kinder in einem Heim. Seit den 1990er-Jahren führen Mitglieder des schweizerisch-rumänischen Vereins für verlassene Kinder in Rumänien ein Kinderheim im siebenbürgischen Ghimbav. Das Kinderheim bietet diesen verlassenen Kindern ein familiäres Umfeld zum Aufwachsen.


Freiwillige Feuerwehr in Rumänien – Einsatz der Zivilgesellschaft

Drei Personen geben sich als Zeichen der Zusammenarbeit die Hand.

06.07.2016 – Artikel

Die rumänische Zivilgesellschaft setzt sich für die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr ein. Vor über fünf Jahren verabschiedete das rumänische Parlament ein Gesetz, laut dem jede Gemeinde im Land über eine Freiwillige Feuerwehr verfügen  muss. Leider fehlte den Gemeinden das Geld für eine Gründung, weshalb das Gesetz vielerorts  ein Stück Papier blieb. Also wurde die Zivilgesellschaft mit Hilfe des Vereins Opération Villages Roumains - Suisse und dem Schweizer Erweiterungsbeitrag aktiv.


Schweizerisch–tschechische Partnerschaft für die Rechte des Kindes

19.04.2016 – Artikel

Das Glück, in einer intakten Familie aufzuwachsen, kennen leider nicht alle Kinder. Auch in der Tschechischen Republik leben manche Kinder und Jugendliche in Heimen oder anderen Institutionen. Als Ziel für die Zukunft wird die Unterbringung der Kinder in Pflegefamilien formuliert. Die schweizerisch-tschechische Partnerschaft fördert das Bewusstsein für die Rechte des Kindes in Tschechien.


Erfolgreicher Abschluss des NGO- und Stipendien-Fonds in Ungarn

Eine Frau im Gemüsegarten

16.11.2015 – Artikel

Am 12. Oktober 2015 hat die Abschlussveranstaltung des NGO-Fonds und des Stipendienprogramms in Miskolc in Ungarn stattgefunden. Insgesamt konnten 102 Kleinprojekte umgesetzt werden, die benachteiligten Erwachsenen und Kindern zugutegekommen sind oder einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt förderten. Zudem haben 679 Schulkinder aus benachteiligten Verhältnissen von einem Stipendienfond profitiert.



Bundesrat eröffnet Vernehmlassung zur Weiterführung des Bundesgesetzes über die Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas

17.12.2014 – Medienmitteilung
Der Bundesrat hat die Vernehmlassung zur Weiterführung des Bundesgesetzes über die Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas (BG Ost) eröffnet. Das aktuelle Gesetz ist noch bis Ende Mai 2017 gültig. Die rechtzeitige Verlängerung soll die nahtlose Weiterführung der Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas und der ehemaligen Sowjetunion ermöglichen. Die Vernehmlassung dauert bis 31. März 2015.


Erweiterungsbeitrag für Bulgarien und Rumänien: Verpflichtungsperiode für Projekte abgeschlossen

Ein Mann steht vor einer Maschine und bedient eine Fernbedienung.

08.12.2014 – Medienmitteilung
Am 7. Dezember ist die Verpflichtungsperiode des Erweiterungsbeitrags für Bulgarien und Rumänien, die 2007 der EU beigetreten sind, zu Ende gegangen. Insgesamt wurden 13 Thematische Fonds und 28 Projekte mit einem Gesamtumfang von 257 Millionen Franken genehmigt. Ziel des Schweizer Engagements ist der Abbau der wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten innerhalb der erweiterten EU.


Bundespräsident Didier Burkhalter trifft den maltesischen Aussenminister George W. Vella

04.11.2014 – Medienmitteilung
Der Bundespräsident und Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hat am 4. November 2014 den Aussenminister der Republik Malta zu einem offiziellen Arbeitsbesuch im Von-Wattenwyl-Haus in Bern empfangen. Neben internationalen und multilateralen Fragen wurde auch die Entwicklung der bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Malta erörtert und ein Memorandum of Understanding unterzeichnet.


21 Partnerschaftsprojekte vor dem Abschluss

Die Zusammenarbeit funktioniert – Philippe Nendaz mit Agata Stwora, Schulleiterin der polnischen Sonderschule in Łodygowice.

20.08.2014 – Artikel

Im Sommer 2014 wird die Mehrheit der 21 schweizerisch-polnischen Partnerschaftsprojekte abgeschlossen werden. Eine bei 16 Schweizer Projektpartnern durchgeführte Evaluation hat ergeben, dass die meisten Projekte gut verlaufen sind und ein für beide Seiten bereichernder Erfahrungs- und Wissensaustausch stattgefunden hat.


Schweizer Fachwissen in tschechischen Wintersportorten gefragt

Seilbahn

25.03.2013 – Artikel

In einem Kleinprojekt im Rahmen des tschechisch-schweizerischen Partnerschaftsfonds tauschten der nationale Branchenverband Seilbahnen Schweiz (SBS) und der tschechische Seilbahnverband Asociace Ianové dopravy (ALDR) ihr Fachwissen in den Bereichen der Ausbildung und des Marketings aus. Das Projekt fand vom Januar bis Dezember 2012 statt, das Budget betrug 40‘000 Schweizer Franken.


Ein Kleinprojekt im kulturellen Bereich zwischen Ungarn und der Schweiz

Niki Donka und Gábor Várhegyi von den Pannónia Singers am Adventskonzert vom 14. Dezember 2012

17.01.2013 – Artikel

Mitte Dezember 2012 fanden die ersten Anlässe des Partnerschaftsprojektes „Swiss-Hungarian Civil Cultural Days“ in Bern und Bolligen statt. Das Projekt wird im Rahmen des Erweiterungsbeitrags durch die Schweiz mit rund 60‘000 Schweizer Franken mitfinanziert. Es hat zum Ziel, den touristischen und kulturellen Austausch zwischen Ungarn und der Schweiz zu fördern, insbesondere zwischen den Städten Eger und Bern. Das Projekt hat am 1. September 2012 begonnen und dauert ein Jahr.


Partnerschaftsprojekt im sportlichen Bereich

15.10.2012 – Artikel

Durch die Partnerschaftsfonds wird die institutionelle Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und den betreffenden Ländern unterstützt und ausgebaut. Insgesamt werden in Bulgarien, Polen, Rumänien, der Slowakei, Slowenien, Tschechien sowie Ungarn über 150 Kleinprojekte umgesetzt. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um Projekte im Umwelt- oder Sozialbereich, jedoch nicht ausschliesslich. So fördert beispielsweise ein Kleinprojekt die sportlich-didaktische Zusammenarbeit zwischen einer Aikido-Schule in Langenthal und einem Turnverein in der Tschechischen Republik.

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Publikationen (1)

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Der Schweizer Erweiterungsbeitrag

Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA und das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO ziehen Zwischenbilanz über die ersten fünf Jahre seit Genehmigung des Erweiterungsbeitrages an die neuen 10 EU-Mitgliedstaaten. Die Projekte sollen in weiteren fünf Jahren bis 2017 umgesetzt sein.


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