Umwelt schützen

Zwei Arbeiter mit Messgeräten in Ungarn
Die Schweiz verbessert in Ungarn mit mobilen Mess- und Analysegeräten die Kontrolle von Abfällen und Emissionen. © SECO

479 Millionen Franken des Erweiterungsbeitrags kommen Projekten zugute, die zum Schutz der Umwelt beitragen. Dazu gehören Projekte, die den öffentlichen Verkehr, die Trinkwasserversorgung, die Abwasserreinigung, energieeffizientes Bauen, die Nutzung erneuerbarer Energien, die Entsorgung von Sonderabfällen, die Umweltüberwachung, den Naturschutz und die Artenvielfalt fördern.

Die Schweiz engagiert sich im Umweltbereich auch aus Eigeninteresse, denn die Umweltverschmutzung macht nicht an den Landesgrenzen halt. So tragen viele Projekte zum Klimaschutz bei. Um die Nachhaltigkeit zu gewährleisten, organisiert die Schweiz im Rahmen der Projekte Studienreisen, Seminare und Foren, dank denen Wissen ausgetauscht und inskünftig genutzt werden kann. Ein Grossteil der Projekte sind ausserdem Infrastrukturprojekte, welche nicht nur zum Umweltschutz beitragen, sondern auch die Gesundheitsrisiken reduzieren, die Lebensbedingungen verbessern und die wirtschaftliche Entwicklung fördern. Zum Beispiel sind Asbestsanierungen aus gesundheitlicher Sicht wichtig. Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs verbessert die Lebensqualität. Die Nutzung erneuerbarer Energien und energieeffizientes Bauen senken Strom- und Heizkosten. Auf diese Weise schaffen die Umweltprojekte auch neue Zukunftsperspektiven vor Ort.

Resultate

Resultate im Zielbereich Umwelt schützen.© SECO/DEZA

Dokumente (4)

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Schweizer Erweiterungsbeitrag: Jahresbericht 2016

Der Bericht zeigt Resultate und Projektstand zum Beispiel in der dualen Berufsbildung in der Slowakei, im Kampf gegen Menschenhandel in Bulgarien und Rumänien, bei der Altlastsanierung eines Hafens in Lettland oder beim Risikokapitalfonds in Ungarn. Zudem erläutert er den Abschluss der Länderprogramme Estland und Slowenien und stellt das neue Programm Kroatien vor.



Schweizer Erweiterungsbeitrag Jahresbericht 2015

Der Jahresbericht gibt einen Überblick über die konkreten Resultate und den Stand der Projektumsetzung. 2015 forschten zum Beispiel über 500 Doktorierende und Post-Doktorierende aus den „neuen“ EU-Staaten dank eines Stipendiums in der Schweiz. Bulgarien verankerte die spitalexterne Pflege nach Schweizer Spitex-Modell im Gesetz und Slowenien konnte die Heiz- und Stromrechnungen von Schulen mit energieeffizienten Renovationen und erneuerbaren Energien halbieren.



Der Schweizer Erweiterungsbeitrag

Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA und das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO ziehen Zwischenbilanz über die ersten fünf Jahre seit Genehmigung des Erweiterungsbeitrages an die neuen 10 EU-Mitgliedstaaten. Die Projekte sollen in weiteren fünf Jahren bis 2017 umgesetzt sein.



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News (36)

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Erweiterungsbeitrag: Positives Fazit nach zehn Jahren

Arbeiter bei der Installation von Fotovoltaikanlagen in Niepolomice, Polen.

19.06.2017 – Medienmitteilung

Am 14. Juni 2017 ist die zehnjährige Umsetzungsfrist des Schweizer Erweiterungsbeitrags an die zehn Länder in Mittel- und Osteuropa abgelaufen, die der EU im Jahr 2004 beigetreten sind. Insgesamt hat die Schweiz mit dem vom Parlament bewilligten Beitrag von einer Milliarde Franken 210 Projekte umgesetzt. Damit leistete sie einen solidarischen Beitrag zum Abbau von wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten innerhalb der EU.


Staatssekretärin an Abschlusskonferenz in Tschechien

Staatssekretärin Ineichen-Fleisch gratuliert den Vertretern der Stadtregierung Pardubice.

14.06.2017 – Artikel

Staatssekretärin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch weilte vom 2. – 4. Mai 2017 in Tschechien. Dabei eröffnete sie die Abschlusskonferenz des schweizerisch-tschechischen Zusammenarbeitsprogramms, das Mitte Juni endet. Weiter besuchte sie vier Projekte, die mit dem Erweiterungsbeitrag unterstützt wurden.


Die Zusammenarbeit mit Kroatien konkretisiert sich

Lernende nähen eine Perücke

31.05.2017 – Artikel

Zweieinhalb Jahre nach dem Parlamentsentscheid, Kroatien mit einem Erweiterungsbeitrag von 45 Millionen CHF zu unterstützen, läuft Ende Mai 2017 die Verpflichtungsperiode aus. In dieser Zeit haben sich die Schweiz und Kroatien auf zwölf Projekte geeinigt. Im Fokus der Zusammenarbeit stehen Trinkwasserversorgung, Abwasserreinigung, Bildung, Forschung und Minenräumung.


Austausch mit Polen über bewährte Praktiken im Energiebereich

Die Gruppe steigt die zu den Turbinen des Wasserkraftwerks von Broc führende Treppe hinunter.

03.04.2017 – Artikel

Polen zeigt grosses Interesse an erneuerbaren Energien und Instrumenten zur Sensibilisierung der Bevölkerung für den Klimaschutz. Deshalb hat die Schweiz in den letzten fünf Jahren in dem Land zehn Projekte im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien unterstützt und nun zum fünften Mal eine Delegation empfangen, die sich für die Schweizer Politik und Expertise im Energiebereich interessiert. Da der Schweizer Erweiterungsbeitrag an die zehn neuen EU-Mitgliedstaaten im Juni 2017 ausläuft, war dieser Besuch umso wichtiger, um die nachhaltige Wirkung der Schweizer Aktivitäten im Ausland zu sichern und die schweizerisch-polnischen Partnerschaften zu konsolidieren.


Schweiz investiert in die Zukunft – Estland in öffentliche Gebäude

Vier Kinderfahrräder stehen vor einem Schulhaus. Die graue Fassade bröckelt, die Fenster sind einfach verglast.

22.12.2016 – Artikel

Im Kampf gegen den Klimawandel kommt der Thermomodernisierung der Infrastruktur eine gewichtige Rolle zu. Mit Schweizer Unterstützung saniert Estland öffentliche Einrichtungen nach international anerkannten Energiestandards und stattet diese mit alternativen Energiequellen aus. Die Projekte verbessern dadurch nicht nur das globale, sondern auch das Arbeits- und Lernklima in den Gebäuden.


Aufschwung im öffentlichen Verkehr in Tschechien

Eine kleine Menschenmenge besteigt einen lokalen Bus am neuen Busbahnhof - frisch gepflanzte Bäume und unbegrünte Wiesen zeugen vom Revitalisierungsengagement.

15.11.2016 – Artikel

Die tschechische Stadt Beroun freut sich über ihren neuen Busbahnhof. Die lokalen und regionalen Busse halten neu direkt neben der Bahnstation. Der Fussmarsch von über einem Kilometer dazwischen entfällt. Das Projekt des Schweizer Erweiterungsbeitrags verbessert nebst der deutlich verkürzten Umsteigezeit auch die Sicherheit der Passagiere und berücksichtigt die Bedürfnisse von mobilitätseingeschränkten Personen.


Säuglingssterblichkeit in Litauen markant gesunken

Eine Pflegerin kümmert sich um einen Säugling im Inkubator.

22.08.2016 – Artikel

Dank der Schweizer Unterstützung haben sich die Bedingungen für Neugeborene und Mütter in Litauen stark verbessert. Die Säuglingssterblichkeit ist seit den Neunzigerjahren markant zurückgegangen. Mit dem Erweiterungsbeitrag finanziert die Schweiz in 27 Spitälern moderne medizinische Geräte, energieeffiziente Renovationen und Weiterbildungen in der Pflege. 


Wärme und Strom aus Holz für Polen

Die Leiterin des Bezirks Lebork gratuliert dem Bürgermeister zum erfolgreichen Bau der Anlage und überreicht ihm ein Dokument.

29.06.2016 – Artikel

Lebork hat eine biomassebetriebene Wärme-Kraft-Kopplungs-Anlage rechtzeitig fertig gestellt und an das städtische Fernwärmenetz angeschlossen. Seitdem deckt die Anlage 40% von Leborks Energiebedarf für Warmwasser und Heizung. Gleichzeitig produziert die Anlage Elektrizität, die in das lokale Stromnetz eingespeist  wird.


Faires Gold aus der Mongolei für den Weltmarkt

Ein junger Bergarbeiter zeigt ein Stück Golderz.

10.05.2016 – Artikel

Vor Kurzem galten die Bergarbeiterinnen und Bergarbeiter von XAMODX noch als Kriminelle, seit 2016 beliefern sie nun rund hundert Schmuckmarken mit Gold, das unter fairen Bedingungen gefördert wird. XAMODX ist die erste asiatische NGO, die für ihre Goldförderung das Nachhaltigkeitszertifikat «Fairmined» erhalten hat.


Parlamentarische Delegation besucht Projekte in Ungarn

Delegation mit mobilem Schutzdamm

04.05.2016 – Artikel

Eine Delegation von Schweizer Parlamentarierinnen und Parlamentariern hat im April 2016 Einblick in zwei Projekte des ungarisch-schweizerischen Zusammenarbeitsprogramms erhalten. Die ungarischen Behörden zeigten den Schweizer Besucherinnen und Besuchern, wie sie Mess- und Analysegeräte sowie mobile Schutzdämme einsetzen, die die Schweiz mitfinanziert hat.


Basler Trams für Sofia

Altes Tram in der bulgarischen Hauptstadt Sofia

10.12.2015 – Artikel

Die meisten Trams der bulgarischen Hauptstadt Sofia stammen aus der Zeit der Sowjetunion und müssen ersetzt werden. Da Basel seine Tramflotte erneuert, verfügen die Basler Verkehrsbetriebe über 28 moderne und gut instand gehaltene Trams, die sie nicht mehr benötigen. Der Erweiterungsbeitrag unterstützt den Transport dieser Trams nach Bulgarien.


Erfolgreicher Abschluss der Energieprojekte in Slowenien

Simonetta Sommaruga mit Janez Fajfar, Bürgermeister von Bled, Alenka Smerkolj, Ministerin für Entwicklung und Kohäsion sowie Rok Šimenc, Direktor von BSC Kranj an Abschlussfeier des Projekts REAAL.

30.09.2015 – Artikel

Der Erweiterungsbeitrag der Schweiz an Slowenien beträgt 22 Millionen CHF. Fast die Hälfte davon floss in zwei Projekte in den Bereichen erneuerbare Energieproduktion sowie nachhaltige Nutzung von Energie. Dank den beiden Projekten sind heute rund 5‘000 Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler für diese Themen sensibilisiert und 41 Schulen heizen mit erneuerbarer Energie. Im Beisein von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga fand am 16. September 2015 die Abschlussfeier des Projekts für umweltfreundliche Energieversorgung im slowenischen Alpenraum statt.

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Videos (10)

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Herausgeber DEZA/SECO

Kurzporträt Erweiterungsbeitrag

Informationen zum Schweizer Erweiterungsbeitrag: eine Kurzpräsentation mit Projektbeispielen.










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Publikationen (3)

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Schweizer Erweiterungsbeitrag: Jahresbericht 2016

Der Bericht zeigt Resultate und Projektstand zum Beispiel in der dualen Berufsbildung in der Slowakei, im Kampf gegen Menschenhandel in Bulgarien und Rumänien, bei der Altlastsanierung eines Hafens in Lettland oder beim Risikokapitalfonds in Ungarn. Zudem erläutert er den Abschluss der Länderprogramme Estland und Slowenien und stellt das neue Programm Kroatien vor.



Schweizer Erweiterungsbeitrag Jahresbericht 2015

Der Jahresbericht gibt einen Überblick über die konkreten Resultate und den Stand der Projektumsetzung. 2015 forschten zum Beispiel über 500 Doktorierende und Post-Doktorierende aus den „neuen“ EU-Staaten dank eines Stipendiums in der Schweiz. Bulgarien verankerte die spitalexterne Pflege nach Schweizer Spitex-Modell im Gesetz und Slowenien konnte die Heiz- und Stromrechnungen von Schulen mit energieeffizienten Renovationen und erneuerbaren Energien halbieren.



Der Schweizer Erweiterungsbeitrag

Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA und das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO ziehen Zwischenbilanz über die ersten fünf Jahre seit Genehmigung des Erweiterungsbeitrages an die neuen 10 EU-Mitgliedstaaten. Die Projekte sollen in weiteren fünf Jahren bis 2017 umgesetzt sein.


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