Soziale Sicherheit erhöhen

Pflegerin auf der Geburtenabteilung in Litauen
In litauischen Spitälern fördert die Schweiz die Weiterbildung des Gesundheitspersonals und die Modernisierung veralteter Spitalinfrastrukturen. © DEZA

Die Schweiz finanziert mit rund 180 Mio. CHF eine breite Palette von Massnahmen im Bereich der sozialen Sicherheit in den Partnerländern. Im Zentrum stehen dabei ältere und kranke Menschen sowie die Jugendförderung.

Die Projekte setzen auf die fünf Schwerpunkte Basis-Gesundheitsdienste, Modernisierung von Spitälern, Prävention, Sozialdienste für bestimmte Zielgruppen sowie verschiedene soziale Dienstleistungen wie die Erleichterung des Zugangs zur Schule in ländlichen Gebieten oder die Verbesserung des medizinischen Notfalldienstes. Dabei bringt die Schweiz ihr Fachwissen mit ein. So wurde beispielsweise in vier bulgarischen Gemeinden ein spitalexterner Pflegeservice eingeführt, der sich am bewährten Schweizer Spitex-Modell orientiert.

Resultate

Resultate im Zielbereich Soziale Sicherheit erhöhen. © SECO/DEZA

Dokumente (7)

Objekt 1 – 7 von 7

  • 1

Schweizer Erweiterungsbeitrag: Jahresbericht 2016

Der Bericht zeigt Resultate und Projektstand zum Beispiel in der dualen Berufsbildung in der Slowakei, im Kampf gegen Menschenhandel in Bulgarien und Rumänien, bei der Altlastsanierung eines Hafens in Lettland oder beim Risikokapitalfonds in Ungarn. Zudem erläutert er den Abschluss der Länderprogramme Estland und Slowenien und stellt das neue Programm Kroatien vor.



Schweizer Erweiterungsbeitrag Jahresbericht 2015

Der Jahresbericht gibt einen Überblick über die konkreten Resultate und den Stand der Projektumsetzung. 2015 forschten zum Beispiel über 500 Doktorierende und Post-Doktorierende aus den „neuen“ EU-Staaten dank eines Stipendiums in der Schweiz. Bulgarien verankerte die spitalexterne Pflege nach Schweizer Spitex-Modell im Gesetz und Slowenien konnte die Heiz- und Stromrechnungen von Schulen mit energieeffizienten Renovationen und erneuerbaren Energien halbieren.



Der Schweizer Erweiterungsbeitrag

Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA und das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO ziehen Zwischenbilanz über die ersten fünf Jahre seit Genehmigung des Erweiterungsbeitrages an die neuen 10 EU-Mitgliedstaaten. Die Projekte sollen in weiteren fünf Jahren bis 2017 umgesetzt sein.






Projekte zur sozialen Inklusion der Roma und anderen benachteiligten Gruppen in vier EU-Mitgliedstaaten


Objekt 1 – 7 von 7

  • 1

News (16)

Objekt 1 – 12 von 16

Die Schweiz setzt sich für Opfer des Menschenhandels ein

18.10.2016 – Artikel

Jeweils am 18. Oktober ruft Europa seit 2007 zum internationalen Vorgehen  gegen Menschenhandel auf. Auch die Schweiz engagiert sich unter anderem im Rahmen des Erweiterungsbeitrags gegen Menschenhandel. Sie unterstützt Bulgarien und Rumänien bei der Prävention, beim Opferschutz, der Reintegration und dem Ausbau der strafrechtlichen Verfolgung.


Säuglingssterblichkeit in Litauen markant gesunken

Eine Pflegerin kümmert sich um einen Säugling im Inkubator.

22.08.2016 – Artikel

Dank der Schweizer Unterstützung haben sich die Bedingungen für Neugeborene und Mütter in Litauen stark verbessert. Die Säuglingssterblichkeit ist seit den Neunzigerjahren markant zurückgegangen. Mit dem Erweiterungsbeitrag finanziert die Schweiz in 27 Spitälern moderne medizinische Geräte, energieeffiziente Renovationen und Weiterbildungen in der Pflege. 


Arbeitsplätze sichern dank Schweizer Unterstützung in Rumänien

Ein Mann baut ein Cello

06.01.2016 – Artikel

In der Stadt Reghin im Nordwesten von Rumänien betreibt Familie Moldovan einen Kleinbetrieb und stellt Musikinstrumente her. Dank einem von der Schweiz finanzierten Mikrokredit konnte sie sich zwei neue Maschinen für die Holzverarbeitung und ein Fahrzeug kaufen und so die Arbeit effizienter gestalten, ihr Einkommen erhöhen und Arbeitsplätze sichern.


Erfreuliche Resultate bei Gesundheitsprojekten in Polen

Lavabos in einem Kindergarten.

31.08.2015 – Artikel

Die Schweiz unterstützt mehrere Gesundheitsprojekte in Polen. Sie bezwecken u. a. die Förderung der oralen Gesundheit bei Kindern im Vorschulalter, die Prävention von Hepatitis-C-Infektionen und die Reduktion von Alkohol-, Tabak- und Drogenkonsum während der Schwangerschaft. Gemäss Zwischenbilanz sind die Projekte auf Kurs und weisen erfreuliche Resultate auf.


Schweizerisch –Tschechische Partnerschaft für die Rechte des Kindes

Kinder in einem Kindergarten

20.07.2015 – Artikel

Die Rechte des Kindes sind in der Tschechischen Republik noch weitgehend unbekannt. Das Internationale Institut der Rechte des Kindes mit Sitz in der Schweiz und die gemeinnützige tschechische Organisation Česko-britská setzen sich gemeinsam für die Rechte des Kindes in der Tschechischen Republik ein. Im Rahmen dieser Partnerschaft sind drei Publikationen entstanden.



Mentoring-Programm: Eine bessere Zukunft für Roma-Kinder

Auf dem Bild sind drei Mädchen zu sehen, die lachen.

23.04.2015 – Artikel

Die Roma-Bevölkerung in der Slowakei leidet unter hoher Arbeitslosigkeit. Sie finden keine Arbeit, weil sie schlechter ausgebildet sind und oft die Landessprache nicht beherrschen. Im Rahmen des Mentoring-Programms der Organisation ETP Slovensko hilft ein erwachsener Nicht-Roma einem Roma-Kind bei seiner beruflichen und persönlichen Entwicklung. Dies ist ein vielversprechender Ansatz, um die schulischen Leistungen der Roma-Kinder zu verbessern und ihnen eine Sekundarschulbildung zu ermöglichen. Der Erweiterungsbeitrag unterstützt die Aktivitäten der Organisation.


Konferenz zum Thema soziale Dienstleistungen in der Slowakei

Ein behinderter Junge in einer sozialen Einrichtung in Stara Lubovna.

16.01.2015 – Artikel

Mitte November 2014 fand in der Ostslowakei eine Konferenz zum Thema „Soziale Dienstleistungen für Menschen mit einer Behinderung“ statt. Die Schweiz unterstützt in der Slowakei im Rahmen des Erweiterungsbeitrags mit über 3 Millionen Franken drei Gross- und 13 Kleinprojekte für behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Diese Projekte wurden an der Konferenz vorgestellt und dienten als Diskussionsgrundlage.


Bundesrat eröffnet Vernehmlassung zur Weiterführung des Bundesgesetzes über die Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas

17.12.2014 – Medienmitteilung
Der Bundesrat hat die Vernehmlassung zur Weiterführung des Bundesgesetzes über die Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas (BG Ost) eröffnet. Das aktuelle Gesetz ist noch bis Ende Mai 2017 gültig. Die rechtzeitige Verlängerung soll die nahtlose Weiterführung der Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas und der ehemaligen Sowjetunion ermöglichen. Die Vernehmlassung dauert bis 31. März 2015.


Erweiterungsbeitrag für Bulgarien und Rumänien: Verpflichtungsperiode für Projekte abgeschlossen

Ein Mann steht vor einer Maschine und bedient eine Fernbedienung.

08.12.2014 – Medienmitteilung
Am 7. Dezember ist die Verpflichtungsperiode des Erweiterungsbeitrags für Bulgarien und Rumänien, die 2007 der EU beigetreten sind, zu Ende gegangen. Insgesamt wurden 13 Thematische Fonds und 28 Projekte mit einem Gesamtumfang von 257 Millionen Franken genehmigt. Ziel des Schweizer Engagements ist der Abbau der wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten innerhalb der erweiterten EU.



Bundesrat Burkhalter besucht Projekte in Litauen und Lettland

Bundesrat Didier Burkhalter in der Kinderklinik

02.08.2013 – Artikel

Bundesrat Didier Burkhalter reiste vom 29. Juli bis 1. August 2013 für Arbeitsgespräche nach Litauen und Lettland. Unter anderem besuchte er zwei Projekte, die die Schweiz im Rahmen des Erweiterungsbeitrags unterstützt.

Objekt 1 – 12 von 16

Videos (2)

Objekt 1 – 2 von 2

  • 1

Herausgeber DEZA

Kurzporträt Erweiterungsbeitrag

Informationen zum Schweizer Erweiterungsbeitrag. Eine Kurzpräsentation.

Objekt 1 – 2 von 2

  • 1

Publikationen (3)

Objekt 1 – 3 von 3

  • 1

Schweizer Erweiterungsbeitrag: Jahresbericht 2016

Der Bericht zeigt Resultate und Projektstand zum Beispiel in der dualen Berufsbildung in der Slowakei, im Kampf gegen Menschenhandel in Bulgarien und Rumänien, bei der Altlastsanierung eines Hafens in Lettland oder beim Risikokapitalfonds in Ungarn. Zudem erläutert er den Abschluss der Länderprogramme Estland und Slowenien und stellt das neue Programm Kroatien vor.



Schweizer Erweiterungsbeitrag Jahresbericht 2015

Der Jahresbericht gibt einen Überblick über die konkreten Resultate und den Stand der Projektumsetzung. 2015 forschten zum Beispiel über 500 Doktorierende und Post-Doktorierende aus den „neuen“ EU-Staaten dank eines Stipendiums in der Schweiz. Bulgarien verankerte die spitalexterne Pflege nach Schweizer Spitex-Modell im Gesetz und Slowenien konnte die Heiz- und Stromrechnungen von Schulen mit energieeffizienten Renovationen und erneuerbaren Energien halbieren.



Der Schweizer Erweiterungsbeitrag

Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA und das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO ziehen Zwischenbilanz über die ersten fünf Jahre seit Genehmigung des Erweiterungsbeitrages an die neuen 10 EU-Mitgliedstaaten. Die Projekte sollen in weiteren fünf Jahren bis 2017 umgesetzt sein.


Objekt 1 – 3 von 3

  • 1