Aufruf zu Projekteingaben

Die Projektauswahl ist in allen Ländern abgeschlossen, ausser in Kroatien. Grundsätzlich war das Partnerland für die Auswahl geeigneter Projekte zuständig. Die Schweiz prüfte die Projektanträge und entschied über die Finanzierung.

Ein Mann präsentiert eine Kiste Nahrungsmittel vor einem Lastwagen mit dem Logo der Schweizer Tafel und Coop.
An 64 NGO-Projekten beteiligten sich Schweizer Organisationen. Die Stiftung «Lithuanian Food Bank» arbeitete beispielsweise mit der Schweizer Tafel zusammen. © DEZA

Viele Länder wählten die Projekte im Wettbewerbsverfahren aus. Öffentliche Institutionen in den Partnerstaaten (z.B. Gemeinden, regionale und nationale Behörden oder internationale Organisationen) konnten Projektanträge einreichen. In der Regel unterstützte ein beratendes Komitee bestehend aus Fachministerien, Nichtregierungsorganisationen, Regionen oder Sozialpartnern die Auswahl der Projektvorschläge.

Die von Partnerländern genehmigten Projektanträge wurden gemäss Themenbereich an die DEZA oder das SECO weitergeleitet. Die DEZA und das SECO prüften die Projektanträge, nahmen die definitive Auswahl der Projekte vor und entschieden über die Finanzierung. Dabei wurden sie teilweise von externen Expertinnen und Experten unterstützt. In der Projektgenehmigungsphase war es der Schweiz auch ein Anliegen, Schweizer Partnerinstitutionen für die Projekte zu gewinnen und so den Erfahrungsaustausch zu fördern.

In Rumänien und Bulgarien arbeitet die DEZA über sogenannte Thematische Fonds. Diese werden in der Regel von Schweizer Fondsverwaltern betreut, welche mittels öffentlicher Ausschreibungen ausgewählt wurden. Projektanträge waren an diese Fondsverwalter zu richten, die sie zuhanden der Nationalen Koordinationsstelle und der DEZA analysierten. Die zu erfüllenden Anforderungen und Kriterien wurden in lokalen Aufrufen zur Eingabe von Projektideen bekanntgegeben.

Aktueller Aufruf zu Projekteingaben in Kroatien

In Kroatien hat die Regierungsstelle, welche für Nichtregierungsorganisationen (NRO) zuständig ist, einen Aufruf zu Projekteingaben aufgeschaltet. Mit Mitteln des schweizerischen Erweiterungsbeitrags werden Partnerschaften zwischen schweizerischen und kroatischen NROs unterstützt, welche an die Entwicklung von Gemeinden oder Regionen beitragen. Weitere Details finden sich über diesen Link (english oder kroatisch): 

Call for proposals strengthening croatian-swiss-partnerships for local social and economic growth and development