Litauen: Newsletter Nr.12

Das Bezirksgericht von Kaunas wurde mit einer stationären Videoanlage samt Aufnahme- und Spei-chervorrichtung ausgerüstet.
Die Schweiz unterstützte die Installation von Videosystemen in litauischen Gerichten. © Vaida Petraviciene

Litauen, Mai 2017 – Dieser Newsletter enthält Informationen über die Projektarbeit in Litauen. In dieser Ausgabe werden drei verschiedene Projekte vorgestellt. 

Moderne Technologie für die Gerichte

Um die Gerichtsverhandlungen in Litauen zu vereinfachen und zu beschleunigen und die Rechte der Beteiligten zu schützen, wurden über 2 Millionen Franken in ein Videokonferenzsystem investiert, das es erlaubt, Videoverhandlungen durchzuführen und diese aufzuzeichnen und zu speichern.

Die Malteser Jugend lernt ihre Organisation besser kennen

Mit Mitteln des NGO-Fonds entwickelte die Malteser Jugend ein Modell für die Freiwilligenarbeit, auf dessen Grundlage die NGO anschliessend rund 400 junge Freiwillige schulte. Damit konnte die Qualität ihrer Dienstleistungen verbessert und die finanzielle Autonomie des Netzwerks erhöht werden.

HIV und Aids in Litauen: Bekämpfung falscher Mythen

Die Vereinigung Positive Life hat beschlossen, die Probleme im Zusammenhang mit der mangelnden Information über HIV anzugehen und die Toleranz gegenüber betroffenen Menschen zu fördern. Mit Schweizer Mitteln aus dem NGO-Fond wurden der Aufbau eines Dialogs zwischen NGO und staatlichen Institutionen sowie die Sensibilisierung der Gemeinden für die Weiterführung der Zusammenarbeit bei Präventionsprogrammen unterstützt.

Newsletter Nr. 12 Litauen (EN) (PDF, Anzahl Seiten 6, 692.2 kB) 

Projektbeschreibung Gerichte (EN)

Video LT Gerichte (auf Litauisch)

Projektbeschreibung NGO-Fonds Litauen

Video LT NGO-Fonds (EN)

Polen: Auszeichnung für das Zentrum zur Förderung des Unternehmertums

Zwei Frauen halten einen Teller mit Gebäck.
In der wirtschaftlich benachteiligten Region Świętokrzyskie (Heiligkreuz) fördert die Schweiz den Tourismus, den Absatz lokaler Produkte und das Unternehmertum. © DEZA/SECO

Die Schweiz unterstützt in der wirtschaftlich benachteiligten Region Świętokrzyskie (Heiligkreuz) ein Projekt zur Förderung der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung. Im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit entstehen neue Einkommensquellen für die ländliche Bevölkerung ausserhalb der Landwirtschaft.

Polen, Warschau, Dezember 2016 – Am 9. Dezember 2016 verlieh der polnische Präsident dem Zentrum zur Förderung des Unternehmertums in Sandomierz eine Auszeichnung für hervorragende Leistungen zum Wohle der Allgemeinheit. Der Präsident würdigte Personen und Institutionen, die sich mit ihren Projekten für die Gesellschaft engagieren und Menschen unterstützen, die zur Stärkung der Zivilgesellschaft beitragen.
Das Zentrum zur Förderung des Unternehmertums in Sandomierz war während der letzten fünf Jahre für die Umsetzung des regionalen Entwicklungsprogramms, The Swiętorkzyskie Mountains – Our Future, zuständig. Die Schweiz unterstützt das Projekt zur Förderung der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung im Heiligkreuzgebirge. Durch die Entwicklungszusammenarbeit im Rahmen des Projektes entstehen neue Arbeitsplätze und Einkommensquellen für die ländliche Bevölkerung ausserhalb der Landwirtschaft. Das verbesserte Tourismusangebot schafft zusätzliche Einkommen und wirtschaftliche Perspektiven für künftige Generationen.

Projektbeschrieb (en)

Positive Bilanz: Abschluss des schweizerisch-tschechischen Partnerschaftsfonds

Drei Knaben arbeiten gemeinsam an einem Poster.
Das Genfer Institut International des Droits de l‘Enfant und die tschechische Organisation Česko-britská setzen sich im Rahmen des Partnerschaftsfonds für Kinderrechte ein. © DEZA

Tschechische Republik, November 2016 – Die Arbeit des schweizerisch-tschechischen Partnerschaftsfonds neigt sich dem Ende: Mit dem 2009 errichteten Fonds wurden während sieben Jahren gezielt Projekte unterstützt, die die Zusammenarbeit und Partnerschaft zwischen der Schweiz und der Tschechischen Republik förderten. Im Rahmen der Abschlusskonferenz vom 30. November 2016 zogen nun verschiedene Vertreterinnen und Vertreter der beiden Länder Bilanz: Mit Beiträgen zwischen 10‘000 und 250‘000 CHF finanzierte der Partnerschaftsfonds knapp hundert Projekte aus verschiedenen Bereichen wie Umweltschutz, Gesundheitsförderung oder Kultur. In seiner Eröffnungsrede wies Ulrich Stürzinger von der DEZA auf den grossen Mehrwert durch den gegenseitigen Wissenstransfer hin. Weiter hielt er fest, dass die schweizerisch-tschechische Zusammenarbeit durch die gemachten positiven Erfahrungen nachhaltig gestärkt wurde. In der Broschüre zur Abschlussveranstaltung sind die beachtlichen Erfolge des Partnerschaftsfonds dokumentiert: Neben einem allgemeinen Überblick über den Fonds, werden ausgewählte Projekte detailliert und anschaulich vorgestellt.

Projektbeschrieb

Broschüre „Partnerschaftsfonds“ (EN/CZ) (PDF, Anzahl Seiten 74, 4.2 MB)

Factsheet „Partnerschaftsfonds“ (DE) (PDF, Anzahl Seiten 2, 380.6 kB)

Website des schweizerisch-tschechischen Partnerschaftsfonds (DE/CZ)

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