Polen: Auszeichnung für das Zentrum zur Förderung des Unternehmertums

Zwei Frauen halten einen Teller mit Gebäck.
In der wirtschaftlich benachteiligten Region Świętokrzyskie (Heiligkreuz) fördert die Schweiz den Tourismus, den Absatz lokaler Produkte und das Unternehmertum. © DEZA/SECO

Die Schweiz unterstützt in der wirtschaftlich benachteiligten Region Świętokrzyskie (Heiligkreuz) ein Projekt zur Förderung der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung. Im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit entstehen neue Einkommensquellen für die ländliche Bevölkerung ausserhalb der Landwirtschaft.

Polen, Warschau, Dezember 2016 – Am 9. Dezember 2016 verlieh der polnische Präsident dem Zentrum zur Förderung des Unternehmertums in Sandomierz eine Auszeichnung für hervorragende Leistungen zum Wohle der Allgemeinheit. Der Präsident würdigte Personen und Institutionen, die sich mit ihren Projekten für die Gesellschaft engagieren und Menschen unterstützen, die zur Stärkung der Zivilgesellschaft beitragen.
Das Zentrum zur Förderung des Unternehmertums in Sandomierz war während der letzten fünf Jahre für die Umsetzung des regionalen Entwicklungsprogramms, The Swiętorkzyskie Mountains – Our Future, zuständig. Die Schweiz unterstützt das Projekt zur Förderung der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung im Heiligkreuzgebirge. Durch die Entwicklungszusammenarbeit im Rahmen des Projektes entstehen neue Arbeitsplätze und Einkommensquellen für die ländliche Bevölkerung ausserhalb der Landwirtschaft. Das verbesserte Tourismusangebot schafft zusätzliche Einkommen und wirtschaftliche Perspektiven für künftige Generationen.

Projektbeschrieb (en)

Positive Bilanz: Abschluss des schweizerisch-tschechischen Partnerschaftsfonds

Drei Knaben arbeiten gemeinsam an einem Poster.
Das Genfer Institut International des Droits de l‘Enfant und die tschechische Organisation Česko-britská setzen sich im Rahmen des Partnerschaftsfonds für Kinderrechte ein. © DEZA

Tschechische Republik, November 2016 – Die Arbeit des schweizerisch-tschechischen Partnerschaftsfonds neigt sich dem Ende: Mit dem 2009 errichteten Fonds wurden während sieben Jahren gezielt Projekte unterstützt, die die Zusammenarbeit und Partnerschaft zwischen der Schweiz und der Tschechischen Republik förderten. Im Rahmen der Abschlusskonferenz vom 30. November 2016 zogen nun verschiedene Vertreterinnen und Vertreter der beiden Länder Bilanz: Mit Beiträgen zwischen 10‘000 und 250‘000 CHF finanzierte der Partnerschaftsfonds knapp hundert Projekte aus verschiedenen Bereichen wie Umweltschutz, Gesundheitsförderung oder Kultur. In seiner Eröffnungsrede wies Ulrich Stürzinger von der DEZA auf den grossen Mehrwert durch den gegenseitigen Wissenstransfer hin. Weiter hielt er fest, dass die schweizerisch-tschechische Zusammenarbeit durch die gemachten positiven Erfahrungen nachhaltig gestärkt wurde. In der Broschüre zur Abschlussveranstaltung sind die beachtlichen Erfolge des Partnerschaftsfonds dokumentiert: Neben einem allgemeinen Überblick über den Fonds, werden ausgewählte Projekte detailliert und anschaulich vorgestellt.

Projektbeschrieb

Broschüre „Partnerschaftsfonds“ (EN/CZ) (PDF, Anzahl Seiten 74, 4.2 MB)

Factsheet „Partnerschaftsfonds“ (DE) (PDF, Anzahl Seiten 2, 666.8 kB, Deutsch)

Website des schweizerisch-tschechischen Partnerschaftsfonds (DE/CZ)

Länderseite Tschechische Republik

Austausch zwischen schweizerischen und ungarischen Gesundheitsfachleuten

Eine Gruppe Menschen auf einer Brücke.
In einer benachteiligten Region im Norden Ungarns wurde ein Projekt zur Einführung von Gruppenpraxen umge-setzt. © DEZA

Schweiz, November 2016 – Um die Kompetenzen des Personals der medizinischen Grundversorgung (Hausarztmedizin, Pflege, Diätetik, Physiotherapie) zu stärken, fand vom 29. November bis 1. Dezember 2016 ein Austausch mit Schweizer Gesundheitsfachleuten statt. Über 15 Fachkräfte aus Ungarn informierten sich über die Herausforderungen bei der Finanzierung der medizinischen Grundversorgung in der Schweiz, den notwendigen Ausbau der spitalexternen Pflege und die Stärkung der Rolle der Pflegenden. Das Treffen trug insbesondere zur Ausarbeitung einer langfristigen Vision für das Pflegemodell bei, die auch nach der Unterstützung der Schweiz Bestand hat.

Pilotprojekt Hausärzteteams in Nordostungarn