Wo steht die Schweiz bei der Umsetzung des Erweiterungsbeitrags?

Neue Endstation der Tramlinie in der Tschechische Republik.
Eine neue Tramlinie für die tschechische Ortschaft Olomuc: ein Projekt, das im Rahmen des Erweiterungsbeitrags realisiert wurde. © SECO

Die Umsetzung des Schweizer Beitrags an die erweiterte EU ist auf gutem Weg: Während der Erweiterungsbeitrag an jene Länder, die 2004 der EU beigetreten sind, zum Abschluss kommt, beginnt sich jener an Kroatien zu konkretisieren.

Die Schweiz beteiligt sich seit 2008 an verschiedenen Projekten zur Verringerung der wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten in jenen Staaten, die der EU seit 2004 beigetretenen sind. Die Laufzeit der Projekte hängt vom Zeitpunkt des EU-Beitritts ab:  

  • Mit einer Milliarde CHF unterstützte die Schweiz Projekte zum Abbau von wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten in Polen, Ungarn, der Tschechischen Republik, Litauen, der Slowakei, Lettland, Estland, Slowenien, Zypern und Malta. Insgesamt hat die Schweiz 210 Projekte umgesetzt. In aller Regel wurden die ursprünglich definierten Projektziele erreicht und in vielen Projekten sogar übertroffen.

  • Mit 257 Millionen CHF unterstützt die Schweiz 13 Thematische Fonds und 28 Projekte in Bulgarien und Rumänien. Die Projekte müssen bis spätestens Ende 2019 umgesetzt sein.

  • Kroatien trat am 1. Juli 2013 als 28. Mitgliedstaat der EU bei. Die Schweiz unterstützt auch dieses neue Mitglied der EU mit 45 Millionen CHF. Mit dem Ende der Verpflichtungsperiode am 31. Mai 2017 steht nun fest, dass die Schweiz und Kroatien bis 2024 zwölf Projekte umsetzen.