Wo steht die Schweiz bei der Umsetzung des Erweiterungsbeitrags?

Ein Tram fährt durch die tschechische Ortschaft Olomuc.
Eine neue Tramlinie für die tschechische Ortschaft Olomuc: ein Projekt, das im Rahmen des Erweiterungsbeitrags realisiert wurde. © SECO

Die Umsetzung des Schweizer Beitrags an die erweiterte EU ist auf gutem Weg: bis Ende 2016 wurden 158 Projekte  abgeschlossen.

Die Schweiz beteiligt sich seit 2008 an verschiedenen Projekten zur Verringerung der wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten in jenen Staaten, die der EU seit 2004 beigetretenen sind. Die Laufzeit der Projekte hängt vom Zeitpunkt des EU-Beitritts ab:

  • Mit einer Milliarde CHF unterstützt die Schweiz Projekte zum Abbau von wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten in Polen, Ungarn, der Tschechischen Republik, Litauen, der Slowakei, Lettland, Estland, Slowenien, Zypern und Malta. Bis Ende 2016 wurden in diesen Ländern 150 der 210 genehmigten Projekte abgeschlossen. Die noch laufenden Projekte sind auf gutem Weg. Es kann davon ausgegangen werden, dass die grosse Mehrheit der Projekte wie geplant bis spätestens Juni 2017 erfolgreich umgesetzt sein wird.

  • Mit 257 Millionen CHF unterstützt die Schweiz 13 Thematische Fonds und 28 Projekte in Bulgarien und Rumänien. Acht  Projekte wurden bis Ende 2016 abgeschlossen. Die übrigen  müssen bis spätestens Ende 2019 umgesetzt sein.

  • Kroatien trat am 1. Juli 2013 als 28. Mitgliedstaat der EU bei. Die Schweiz unterstützt auch dieses neue Mitglied der EU mit 45 Millionen CHF. Die Projekte werden bis Mitte 2017 ausgearbeitet und genehmigt. Bis zum Jahr 2024  müssen sie abgeschlossen sein.

Dokumente (58)

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Schweizer Erweiterungsbeitrag: Jahresbericht 2016

Der Bericht zeigt Resultate und Projektstand zum Beispiel in der dualen Berufsbildung in der Slowakei, im Kampf gegen Menschenhandel in Bulgarien und Rumänien, bei der Altlastsanierung eines Hafens in Lettland oder beim Risikokapitalfonds in Ungarn. Zudem erläutert er den Abschluss der Länderprogramme Estland und Slowenien und stellt das neue Programm Kroatien vor.



Schweizer Erweiterungsbeitrag Jahresbericht 2015

Der Jahresbericht gibt einen Überblick über die konkreten Resultate und den Stand der Projektumsetzung. 2015 forschten zum Beispiel über 500 Doktorierende und Post-Doktorierende aus den „neuen“ EU-Staaten dank eines Stipendiums in der Schweiz. Bulgarien verankerte die spitalexterne Pflege nach Schweizer Spitex-Modell im Gesetz und Slowenien konnte die Heiz- und Stromrechnungen von Schulen mit energieeffizienten Renovationen und erneuerbaren Energien halbieren.




Evaluationsbericht zum Erweiterungsbeitrag 2015: Das Wichtigste in Kürze

Eine unabhängige Evaluation bescheinigt den Bundesstellen gute Resultate bei der Umsetzung des Schweizer Erweiterungsbeitrags zugunsten der neuen EU-Mitgliedsländer. Eine Kurzversion fasst die wichtigsten Resultate zusammen und informiert über den Stand der Umsetzung sowie die erzielte Wirkung des Erweiterungsbeitrags.




Schweizer Erweiterungsbeitrag Jahresbericht 2014

Der Jahresbericht 2014 zum Schweizer Erweiterungsbeitrag gibt einen Überblick über die neusten Entwicklungen und fasst die wesentlichsten Projektresultate bis Ende 2014 zusammen. Zurzeit befinden sich rund 300 Projekte in der Umsetzung und 18 sind bereits abgeschlossen. Wichtige Ereignisse im Jahr 2014 sind die Bewilligung des Erweiterungsbeitrags von 45 Millionen Franken für Kroatien und das Ende der Verpflichtungsperiode für Bulgarien und Rumänien.




Der Erweiterungsbeitrag – ein Postkartenset

Zehn Aussagen von Personen aus zehn Ländern zum Schweizer Erweiterungsbeitrag.


Der Schweizer Erweiterungsbeitrag Zwischenbilanz zum Ende der Verpflichtungsperiode mit Bulgarien und Rumänien 2009–2014

Zwischenbilanz zum Ende der Verpflichtungsperiode mit Bulgarien und Rumänien 2009–2014



Schweizer Erweiterungsbeitrag Jahresbericht 2013

Der Jahresbericht 2013 zum Schweizer Erweiterungsbeitrag gibt anhand von Projektbeispielen einen Überblick über die konkreten Resultate und zeigt auf, warum der Erweiterungsbeitrag auch im Interesse der Schweiz ist. Ende 2013 waren über 200 Projekte in der Durchführungsphase, und 13 waren abgeschlossen. Ein Höhepunkt des Jahres 2013 war die Jahreskonferenz, die der Bedeutung des Erweiterungsbeitrags und den damit verbundenen Chancen gewidmet war. An dieser Konferenz sprachen Projektteilnehmende über ihre Erfahrungen.




Swiss Contribution to the climate change mitigation and environment protection in Poland

Switzerland supports the climate change mitigation and the environment protection measures in Poland. The 23 Environment and Infrastructure projects received CHF 199 million funding, out of the total CHF 489 million allocated for Poland. The projects deal with 1) Energy efficiency and renewable energy sources; 2) Waste disposal; 3) Public transport; 4) Biodiversity. The projects are implemented by the local self-governments and NGOs and often involve local population.A selection of projects illustraes ongoing activities in various countries, themes and areas of activity.


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News (143)

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Austausch mit Polen über bewährte Praktiken im Energiebereich

Die Gruppe steigt die zu den Turbinen des Wasserkraftwerks von Broc führende Treppe hinunter.

03.04.2017 – Artikel

Polen zeigt grosses Interesse an erneuerbaren Energien und Instrumenten zur Sensibilisierung der Bevölkerung für den Klimaschutz. Deshalb hat die Schweiz in den letzten fünf Jahren in dem Land zehn Projekte im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien unterstützt und nun zum fünften Mal eine Delegation empfangen, die sich für die Schweizer Politik und Expertise im Energiebereich interessiert. Da der Schweizer Erweiterungsbeitrag an die zehn neuen EU-Mitgliedstaaten im Juni 2017 ausläuft, war dieser Besuch umso wichtiger, um die nachhaltige Wirkung der Schweizer Aktivitäten im Ausland zu sichern und die schweizerisch-polnischen Partnerschaften zu konsolidieren.


Duale Berufsbildung in der Slowakei

Drei Lernende gestalten eine Torte in ihrem Lehrbetrieb.

25.01.2017 – Artikel

Die Schweiz unterstützt die Slowakei mit einem Projekt zur Stärkung der dualen Berufsbildung. Ziel ist es, eine praxisnahe und arbeitsmarktorientierte Berufsbildung aufzubauen. Die Berufsschulen richten ihr Angebot an den Bedürfnissen der Unternehmen aus und die Schüler erhalten als Ergänzung zum theoretischen Wissen eine betriebsinterne Ausbildung. Damit sind die zukünftigen Arbeitskräfte besser qualifiziert und haben bessere Berufsperspektiven.


Schweiz investiert in die Zukunft – Estland in öffentliche Gebäude

Vier Kinderfahrräder stehen vor einem Schulhaus. Die graue Fassade bröckelt, die Fenster sind einfach verglast.

22.12.2016 – Artikel

Im Kampf gegen den Klimawandel kommt der Thermomodernisierung der Infrastruktur eine gewichtige Rolle zu. Mit Schweizer Unterstützung saniert Estland öffentliche Einrichtungen nach international anerkannten Energiestandards und stattet diese mit alternativen Energiequellen aus. Die Projekte verbessern dadurch nicht nur das globale, sondern auch das Arbeits- und Lernklima in den Gebäuden.


Aufschwung im öffentlichen Verkehr in Tschechien

Eine kleine Menschenmenge besteigt einen lokalen Bus am neuen Busbahnhof - frisch gepflanzte Bäume und unbegrünte Wiesen zeugen vom Revitalisierungsengagement.

15.11.2016 – Artikel

Die tschechische Stadt Beroun freut sich über ihren neuen Busbahnhof. Die lokalen und regionalen Busse halten neu direkt neben der Bahnstation. Der Fussmarsch von über einem Kilometer dazwischen entfällt. Das Projekt des Schweizer Erweiterungsbeitrags verbessert nebst der deutlich verkürzten Umsteigezeit auch die Sicherheit der Passagiere und berücksichtigt die Bedürfnisse von mobilitätseingeschränkten Personen.


Die Schweiz setzt sich für Opfer des Menschenhandels ein

18.10.2016 – Artikel

Jeweils am 18. Oktober ruft Europa seit 2007 zum internationalen Vorgehen  gegen Menschenhandel auf. Auch die Schweiz engagiert sich unter anderem im Rahmen des Erweiterungsbeitrags gegen Menschenhandel. Sie unterstützt Bulgarien und Rumänien bei der Prävention, beim Opferschutz, der Reintegration und dem Ausbau der strafrechtlichen Verfolgung.


Ein Heim für verlassene Kinder in Rumänien

Ein junger Mann und ein Junge beim Essen im Kinderheim PeCA.

21.09.2016 – Artikel

Wegen Armut – und nicht als Waisen – landen viele rumänische Kinder in einem Heim. Seit den 1990er-Jahren führen Mitglieder des schweizerisch-rumänischen Vereins für verlassene Kinder in Rumänien ein Kinderheim im siebenbürgischen Ghimbav. Das Kinderheim bietet diesen verlassenen Kindern ein familiäres Umfeld zum Aufwachsen.


Säuglingssterblichkeit in Litauen markant gesunken

Eine Pflegerin kümmert sich um einen Säugling im Inkubator.

22.08.2016 – Artikel

Dank der Schweizer Unterstützung haben sich die Bedingungen für Neugeborene und Mütter in Litauen stark verbessert. Die Säuglingssterblichkeit ist seit den Neunzigerjahren markant zurückgegangen. Mit dem Erweiterungsbeitrag finanziert die Schweiz in 27 Spitälern moderne medizinische Geräte, energieeffiziente Renovationen und Weiterbildungen in der Pflege. 


Freiwillige Feuerwehr in Rumänien – Einsatz der Zivilgesellschaft

Drei Personen geben sich als Zeichen der Zusammenarbeit die Hand.

06.07.2016 – Artikel

Die rumänische Zivilgesellschaft setzt sich für die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr ein. Vor über fünf Jahren verabschiedete das rumänische Parlament ein Gesetz, laut dem jede Gemeinde im Land über eine Freiwillige Feuerwehr verfügen  muss. Leider fehlte den Gemeinden das Geld für eine Gründung, weshalb das Gesetz vielerorts  ein Stück Papier blieb. Also wurde die Zivilgesellschaft mit Hilfe des Vereins Opération Villages Roumains - Suisse und dem Schweizer Erweiterungsbeitrag aktiv.


Wärme und Strom aus Holz für Polen

Die Leiterin des Bezirks Lebork gratuliert dem Bürgermeister zum erfolgreichen Bau der Anlage und überreicht ihm ein Dokument.

29.06.2016 – Artikel

Lebork hat eine biomassebetriebene Wärme-Kraft-Kopplungs-Anlage rechtzeitig fertig gestellt und an das städtische Fernwärmenetz angeschlossen. Seitdem deckt die Anlage 40% von Leborks Energiebedarf für Warmwasser und Heizung. Gleichzeitig produziert die Anlage Elektrizität, die in das lokale Stromnetz eingespeist  wird.


Faires Gold aus der Mongolei für den Weltmarkt

Ein junger Bergarbeiter zeigt ein Stück Golderz.

10.05.2016 – Artikel

Vor Kurzem galten die Bergarbeiterinnen und Bergarbeiter von XAMODX noch als Kriminelle, seit 2016 beliefern sie nun rund hundert Schmuckmarken mit Gold, das unter fairen Bedingungen gefördert wird. XAMODX ist die erste asiatische NGO, die für ihre Goldförderung das Nachhaltigkeitszertifikat «Fairmined» erhalten hat.


Parlamentarische Delegation besucht Projekte in Ungarn

Delegation mit mobilem Schutzdamm

04.05.2016 – Artikel

Eine Delegation von Schweizer Parlamentarierinnen und Parlamentariern hat im April 2016 Einblick in zwei Projekte des ungarisch-schweizerischen Zusammenarbeitsprogramms erhalten. Die ungarischen Behörden zeigten den Schweizer Besucherinnen und Besuchern, wie sie Mess- und Analysegeräte sowie mobile Schutzdämme einsetzen, die die Schweiz mitfinanziert hat.


Schweizerisch–tschechische Partnerschaft für die Rechte des Kindes

19.04.2016 – Artikel

Das Glück, in einer intakten Familie aufzuwachsen, kennen leider nicht alle Kinder. Auch in der Tschechischen Republik leben manche Kinder und Jugendliche in Heimen oder anderen Institutionen. Als Ziel für die Zukunft wird die Unterbringung der Kinder in Pflegefamilien formuliert. Die schweizerisch-tschechische Partnerschaft fördert das Bewusstsein für die Rechte des Kindes in Tschechien.

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Publikationen (23)

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Schweizer Erweiterungsbeitrag: Jahresbericht 2016

Der Bericht zeigt Resultate und Projektstand zum Beispiel in der dualen Berufsbildung in der Slowakei, im Kampf gegen Menschenhandel in Bulgarien und Rumänien, bei der Altlastsanierung eines Hafens in Lettland oder beim Risikokapitalfonds in Ungarn. Zudem erläutert er den Abschluss der Länderprogramme Estland und Slowenien und stellt das neue Programm Kroatien vor.




Evaluationsbericht zum Erweiterungsbeitrag 2015: Das Wichtigste in Kürze

Eine unabhängige Evaluation bescheinigt den Bundesstellen gute Resultate bei der Umsetzung des Schweizer Erweiterungsbeitrags zugunsten der neuen EU-Mitgliedsländer. Eine Kurzversion fasst die wichtigsten Resultate zusammen und informiert über den Stand der Umsetzung sowie die erzielte Wirkung des Erweiterungsbeitrags.



Schweizer Erweiterungsbeitrag Jahresbericht 2015

Der Jahresbericht gibt einen Überblick über die konkreten Resultate und den Stand der Projektumsetzung. 2015 forschten zum Beispiel über 500 Doktorierende und Post-Doktorierende aus den „neuen“ EU-Staaten dank eines Stipendiums in der Schweiz. Bulgarien verankerte die spitalexterne Pflege nach Schweizer Spitex-Modell im Gesetz und Slowenien konnte die Heiz- und Stromrechnungen von Schulen mit energieeffizienten Renovationen und erneuerbaren Energien halbieren.





Schweizer Erweiterungsbeitrag Jahresbericht 2014

Der Jahresbericht 2014 zum Schweizer Erweiterungsbeitrag gibt einen Überblick über die neusten Entwicklungen und fasst die wesentlichsten Projektresultate bis Ende 2014 zusammen. Zurzeit befinden sich rund 300 Projekte in der Umsetzung und 18 sind bereits abgeschlossen. Wichtige Ereignisse im Jahr 2014 sind die Bewilligung des Erweiterungsbeitrags von 45 Millionen Franken für Kroatien und das Ende der Verpflichtungsperiode für Bulgarien und Rumänien.



Der Schweizer Erweiterungsbeitrag Zwischenbilanz zum Ende der Verpflichtungsperiode mit Bulgarien und Rumänien 2009–2014

Zwischenbilanz zum Ende der Verpflichtungsperiode mit Bulgarien und Rumänien 2009–2014





Schweizer Erweiterungsbeitrag Jahresbericht 2013

Der Jahresbericht 2013 zum Schweizer Erweiterungsbeitrag gibt anhand von Projektbeispielen einen Überblick über die konkreten Resultate und zeigt auf, warum der Erweiterungsbeitrag auch im Interesse der Schweiz ist. Ende 2013 waren über 200 Projekte in der Durchführungsphase, und 13 waren abgeschlossen. Ein Höhepunkt des Jahres 2013 war die Jahreskonferenz, die der Bedeutung des Erweiterungsbeitrags und den damit verbundenen Chancen gewidmet war. An dieser Konferenz sprachen Projektteilnehmende über ihre Erfahrungen.



Swiss Contribution to the climate change mitigation and environment protection in Poland

Switzerland supports the climate change mitigation and the environment protection measures in Poland. The 23 Environment and Infrastructure projects received CHF 199 million funding, out of the total CHF 489 million allocated for Poland. The projects deal with 1) Energy efficiency and renewable energy sources; 2) Waste disposal; 3) Public transport; 4) Biodiversity. The projects are implemented by the local self-governments and NGOs and often involve local population.A selection of projects illustraes ongoing activities in various countries, themes and areas of activity.


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