Rumänien – Partnerland des Schweizer Erweiterungsbeitrags

Der Schweizer Beitrag an Rumänien beträgt 181 Millionen Schweizer Franken. Bis 2019 werden in Rumänien 17 Projekte und 7 thematische Fonds zur Verminderung der wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten umgesetzt. Begleitet wird die Projektumsetzung vom Schweizer Büro für die Umsetzung des Erweiterungsbeitrags in Bukarest, das in engem Kontakt mit der Nationalen Koordinationsstelle im Ministerium der öffentlichen Finanzen steht.

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Projekte in Rumänien

Die Schweiz unterstützt mit dem Erweiterungsbeitrag 59 Projekte in Rumänien

Resultate in Rumänien

Die Schweiz beteiligt sich im Rahmen des Erweiterungsbeitrags an einem Darlehensfonds und schafft Arbeitsplätze, sie unterstützt Rumäniens Polizeireform und fördert eine nachhaltige Energiepolitik

Bilaterales Rahmenabkommen mit Rumänien

Die Schweiz hat mit Rumänien ein bilaterales Rahmenabkommen abgeschlossen. Sie entscheidet in Absprache mit Rumänien und unabhängig von der EU, welche Projekte sie unterstützt.

Thematische Fonds in Rumänien

In Rumänien arbeitet die DEZA mit Thematischen Fonds in den Bereichen Gesundheit, Öffentliche Sicherheit, Zivilgesellschaft, Forschung und Integration von Roma und anderen Minderheiten

Dokumente (23)

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Schweizer Erweiterungsbeitrag: Jahresbericht 2017

Die zehn Länder, die 2004 der EU beigetreten sind, haben die Projekte des Erweiterungsbeitrags abge-schlossen. SECO und DEZA ziehen Bilanz und publizieren die erreichten Resultate im Jahresbericht 2017. Die Projekte leisteten einen wichtigen Beitrag zum Abbau der sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten in Europa. Die Schweiz konnte ihr Fachwissen in zahlreichen Projekten sinnvoll einbringen.



Schweizer Erweiterungsbeitrag: Jahresbericht 2016

Der Bericht zeigt Resultate und Projektstand zum Beispiel in der dualen Berufsbildung in der Slowakei, im Kampf gegen Menschenhandel in Bulgarien und Rumänien, bei der Altlastsanierung eines Hafens in Lettland oder beim Risikokapitalfonds in Ungarn. Zudem erläutert er den Abschluss der Länderprogramme Estland und Slowenien und stellt das neue Programm Kroatien vor.



Schweizer Erweiterungsbeitrag Jahresbericht 2015

Der Jahresbericht gibt einen Überblick über die konkreten Resultate und den Stand der Projektumsetzung. 2015 forschten zum Beispiel über 500 Doktorierende und Post-Doktorierende aus den „neuen“ EU-Staaten dank eines Stipendiums in der Schweiz. Bulgarien verankerte die spitalexterne Pflege nach Schweizer Spitex-Modell im Gesetz und Slowenien konnte die Heiz- und Stromrechnungen von Schulen mit energieeffizienten Renovationen und erneuerbaren Energien halbieren.



Evaluationsbericht zum Erweiterungsbeitrag 2015: Das Wichtigste in Kürze

Eine unabhängige Evaluation bescheinigt den Bundesstellen gute Resultate bei der Umsetzung des Schweizer Erweiterungsbeitrags zugunsten der neuen EU-Mitgliedsländer. Eine Kurzversion fasst die wichtigsten Resultate zusammen und informiert über den Stand der Umsetzung sowie die erzielte Wirkung des Erweiterungsbeitrags.







Der Schweizer Erweiterungsbeitrag Zwischenbilanz zum Ende der Verpflichtungsperiode mit Bulgarien und Rumänien 2009–2014





Projekte zur sozialen Inklusion der Roma und anderen benachteiligten Gruppen in vier EU-Mitgliedstaaten


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News (31)

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Schritt für Schritt zu mehr Nachhaltigkeit

Neue Strassenbeleuchtung

15.02.2019 – Artikel
2019 wird ein grosses Jahr für den Erweiterungsbeitrag in Rumänien: Alle Projekte müssen bis im Dezember abgeschlossen sein. Mit dem nahenden Abschluss werden immer mehr Resultate der Zusammenarbeit sichtbar: Die rumänische Stadt Suceava zum Beispiel gestaltet ihre Energieversorgung nachhaltiger.


Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit rumänischer KMU

Vier Personen besichtigen eine Sanddorn-Plantage

05.10.2018 – Artikel
Die Schweiz unterstützt rund 80 rumänische Bio-Landwirtschaftsbetriebe und Holzmöbelproduzenten bei der internationalen Vermarktung ihrer Produkte. Staatssekretärin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch besuchte einen Landwirtschaftsbetrieb, der dank Schulung und Beratung seine Bioprodukte aus Sanddorn besser vermarkten kann.


Bundesrat Ignazio Cassis besuchte Rumänien und Bulgarien

Bundesrat Bundesrat Ignazio Cassis beobachtet einen jungen Auszubildenden eines Berufsbildungsprojektes während ihrer Arbeit.

11.09.2018 – Artikel
Im Mittelpunkt der Reise von Bundesrat Cassis waren Gespräche mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern über bilaterale Themen, die bisherige Zusammenarbeit im Erweiterungsbeitrag und die Europapolitik. Um sich vor Ort einen Einblick zu verschaffen, hat er auch zwei Projekte des Schweizer Erweiterungsbeitrags besucht.


Eine gut investierte Milliarde

Mann sitzt vor einem Sanierungsbrunnen auf dem Hafengebiet

05.06.2018 – Artikel
Die zehn Länder, die 2004 der EU beigetreten sind, haben die Projekte des Erweiterungsbeitrags abgeschlossen. SECO und DEZA ziehen Bilanz und publizieren die erreichten Resultate im Jahresbericht 2017. Die Projekte leisteten einen wichtigen Beitrag zum Abbau der sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten in Europa. Die Schweiz konnte ihr Fachwissen in zahlreichen Projekten sinnvoll einbringen.


Energiewende in Rumänien, eine Pilotstadt setzt auf Elektrobusse

Elektrobusse

01.06.2018 – Artikel
Seit Juni 2018 fahren in der Stadt Cluj-Napoca elf emissionsfreie Elektrobusse. Dies sind die ersten Elektrobusse Rumäniens. Die Schweiz unterstützt das Pilotprojekt im Rahmen ihres Energiestadtprogramms in Rumänien. Insgesamt begleitet sie vier ausgewählte rumänische Städte auf dem Weg der Energiewende.


Vernehmlassung für einen zweiten Schweizer Beitrag

Junger Mann in einer slowakischen Berufsschule

28.03.2018 – Artikel
An seiner Sitzung vom 28. März 2018 hat der Bundesrat entschieden, das Vernehmlassungsverfahren für einen zweiten Beitrag an ausgewählte EU-Staaten zu eröffnen. Mit diesem Beitrag soll die Schweiz auch künftig zur Verminderung der wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten in den EU-Staaten beitragen. Die beiden Themenschwerpunkte Berufsbildung und Migration hat der Bundesrat bereits im vergangenen Jahr festgelegt.


Eine Chance für innovative Köpfe in Rumänien

Männer arbeiten in der Fabrikhalle eines Fensterproduzenten.

22.03.2018 – Artikel
Rumänien kämpft mit der Abwanderung von Fachkräften. Mit einer Beteiligung von 24,5 Millionen CHF an einem Darlehensfonds hilft die Schweiz die Perspektiven vor Ort zu verbessern. Bis Ende 2017 erhielten gegen 300 rumänische KMUs Kredite von maximal 300'000 CHF. Dies sicherte rund 3300 Arbeitsplätze.


Soziale und medizinische Hilfe für das ländliche Rumänien

Eine junge Pflegerin hilft einer betagten Frau beim Aufstehen.

18.07.2017 – Artikel

Die Schweiz unterstützt Rumänien beim Ausbau der gesundheitlichen Grundversorgung in abgelegenen Regionen. Die Unterstützung der Gesundheits- und Sozialzentren im Donaudelta zeigt bereits Wirkung: Dank Pflegerinnen und Pflegern auf Quads und Booten erhalten hunderte Menschen medizinischen Rat.


Die Schweiz setzt sich für Opfer des Menschenhandels ein

18.10.2016 – Artikel
Jeweils am 18. Oktober ruft Europa seit 2007 zum internationalen Vorgehen  gegen Menschenhandel auf. Auch die Schweiz engagiert sich unter anderem im Rahmen des Erweiterungsbeitrags gegen Menschenhandel. Sie unterstützt Bulgarien und Rumänien bei der Prävention, beim Opferschutz, der Reintegration und dem Ausbau der strafrechtlichen Verfolgung.


Ein Heim für verlassene Kinder in Rumänien

Ein junger Mann und ein Junge beim Essen im Kinderheim PeCA.

21.09.2016 – Artikel
Wegen Armut – und nicht als Waisen – landen viele rumänische Kinder in einem Heim. Seit den 1990er-Jahren führen Mitglieder des schweizerisch-rumänischen Vereins für verlassene Kinder in Rumänien ein Kinderheim im siebenbürgischen Ghimbav. Das Kinderheim bietet diesen verlassenen Kindern ein familiäres Umfeld zum Aufwachsen.


Freiwillige Feuerwehr in Rumänien – Einsatz der Zivilgesellschaft

Drei Personen geben sich als Zeichen der Zusammenarbeit die Hand.

06.07.2016 – Artikel

Die rumänische Zivilgesellschaft setzt sich für die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr ein. Vor über fünf Jahren verabschiedete das rumänische Parlament ein Gesetz, laut dem jede Gemeinde im Land über eine Freiwillige Feuerwehr verfügen  muss. Leider fehlte den Gemeinden das Geld für eine Gründung, weshalb das Gesetz vielerorts  ein Stück Papier blieb. Also wurde die Zivilgesellschaft mit Hilfe des Vereins Opération Villages Roumains - Suisse und dem Schweizer Erweiterungsbeitrag aktiv.


Arbeitsplätze sichern dank Schweizer Unterstützung in Rumänien

Ein Mann baut ein Cello

06.01.2016 – Artikel

In der Stadt Reghin im Nordwesten von Rumänien betreibt Familie Moldovan einen Kleinbetrieb und stellt Musikinstrumente her. Dank einem von der Schweiz finanzierten Mikrokredit konnte sie sich zwei neue Maschinen für die Holzverarbeitung und ein Fahrzeug kaufen und so die Arbeit effizienter gestalten, ihr Einkommen erhöhen und Arbeitsplätze sichern.

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