Rumänien – Partnerland des Schweizer Erweiterungsbeitrags

Der Schweizer Beitrag an Rumänien beträgt 181 Millionen Schweizer Franken. Bis 2019 werden in Rumänien 19 Projekte und 7 thematische Fonds zur Verminderung der wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten umgesetzt. Begleitet wird die Projektumsetzung vom Schweizer Büro für die Umsetzung des Erweiterungsbeitrags in Bukarest, das in engem Kontakt mit der Nationalen Koordinationsstelle im Ministerium der öffentlichen Finanzen steht.

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Projekte in Rumänien

Die Schweiz unterstützt mit dem Erweiterungsbeitrag 59 Projekte in Rumänien

Aktuelles aus den Projekten

Neuigkeiten, Höhepunkte und Informationen zu den Projekten in Rumänien

Resultate in Rumänien

Die Schweiz beteiligt sich im Rahmen des Erweiterungsbeitrags an einem Darlehensfonds und schafft Arbeitsplätze, sie unterstützt Rumäniens Polizeireform und fördert eine nachhaltige Energiepolitik

Bilaterales Rahmenabkommen mit Rumänien

Die Schweiz hat mit Rumänien ein bilaterales Rahmenabkommen abgeschlossen. Sie entscheidet in Absprache mit Rumänien und unabhängig von der EU, welche Projekte sie unterstützt

Thematische Fonds in Rumänien

In Rumänien arbeitet die DEZA mit Thematischen Fonds in den Bereichen Gesundheit, Öffentliche Sicherheit, Zivilgesellschaft, Forschung und Integration von Roma und anderen Minderheiten

Dokumente (20)

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Schweizer Erweiterungsbeitrag: Jahresbericht 2016

Der Bericht zeigt Resultate und Projektstand zum Beispiel in der dualen Berufsbildung in der Slowakei, im Kampf gegen Menschenhandel in Bulgarien und Rumänien, bei der Altlastsanierung eines Hafens in Lettland oder beim Risikokapitalfonds in Ungarn. Zudem erläutert er den Abschluss der Länderprogramme Estland und Slowenien und stellt das neue Programm Kroatien vor.



Schweizer Erweiterungsbeitrag Jahresbericht 2015

Der Jahresbericht gibt einen Überblick über die konkreten Resultate und den Stand der Projektumsetzung. 2015 forschten zum Beispiel über 500 Doktorierende und Post-Doktorierende aus den „neuen“ EU-Staaten dank eines Stipendiums in der Schweiz. Bulgarien verankerte die spitalexterne Pflege nach Schweizer Spitex-Modell im Gesetz und Slowenien konnte die Heiz- und Stromrechnungen von Schulen mit energieeffizienten Renovationen und erneuerbaren Energien halbieren.




Evaluationsbericht zum Erweiterungsbeitrag 2015: Das Wichtigste in Kürze

Eine unabhängige Evaluation bescheinigt den Bundesstellen gute Resultate bei der Umsetzung des Schweizer Erweiterungsbeitrags zugunsten der neuen EU-Mitgliedsländer. Eine Kurzversion fasst die wichtigsten Resultate zusammen und informiert über den Stand der Umsetzung sowie die erzielte Wirkung des Erweiterungsbeitrags.










Projekte zur sozialen Inklusion der Roma und anderen benachteiligten Gruppen in vier EU-Mitgliedstaaten


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News (23)

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Die Schweiz setzt sich für Opfer des Menschenhandels ein

18.10.2016 – Artikel

Jeweils am 18. Oktober ruft Europa seit 2007 zum internationalen Vorgehen  gegen Menschenhandel auf. Auch die Schweiz engagiert sich unter anderem im Rahmen des Erweiterungsbeitrags gegen Menschenhandel. Sie unterstützt Bulgarien und Rumänien bei der Prävention, beim Opferschutz, der Reintegration und dem Ausbau der strafrechtlichen Verfolgung.


Ein Heim für verlassene Kinder in Rumänien

Ein junger Mann und ein Junge beim Essen im Kinderheim PeCA.

21.09.2016 – Artikel

Wegen Armut – und nicht als Waisen – landen viele rumänische Kinder in einem Heim. Seit den 1990er-Jahren führen Mitglieder des schweizerisch-rumänischen Vereins für verlassene Kinder in Rumänien ein Kinderheim im siebenbürgischen Ghimbav. Das Kinderheim bietet diesen verlassenen Kindern ein familiäres Umfeld zum Aufwachsen.


Freiwillige Feuerwehr in Rumänien – Einsatz der Zivilgesellschaft

Drei Personen geben sich als Zeichen der Zusammenarbeit die Hand.

06.07.2016 – Artikel

Die rumänische Zivilgesellschaft setzt sich für die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr ein. Vor über fünf Jahren verabschiedete das rumänische Parlament ein Gesetz, laut dem jede Gemeinde im Land über eine Freiwillige Feuerwehr verfügen  muss. Leider fehlte den Gemeinden das Geld für eine Gründung, weshalb das Gesetz vielerorts  ein Stück Papier blieb. Also wurde die Zivilgesellschaft mit Hilfe des Vereins Opération Villages Roumains - Suisse und dem Schweizer Erweiterungsbeitrag aktiv.


Arbeitsplätze sichern dank Schweizer Unterstützung in Rumänien

Ein Mann baut ein Cello

06.01.2016 – Artikel

In der Stadt Reghin im Nordwesten von Rumänien betreibt Familie Moldovan einen Kleinbetrieb und stellt Musikinstrumente her. Dank einem von der Schweiz finanzierten Mikrokredit konnte sie sich zwei neue Maschinen für die Holzverarbeitung und ein Fahrzeug kaufen und so die Arbeit effizienter gestalten, ihr Einkommen erhöhen und Arbeitsplätze sichern.


Forschungsprogramm Sciex geht zu Ende

Eine Frau arbeitet im Labor an einem Mikroskop.

28.09.2015 – Artikel

Am 25. September 2015 hat die Schlussveranstaltung des Stipendienprogramms Sciex  stattgefunden. Dank dem Programm konnten über 500 Doktorierende und Post-Doktorierende einen befristeten Forschungsaufenthalt in der Schweiz absolvieren und ihre Forschungsarbeiten vorantreiben. 


Junger Rumäne forscht in Lausanne zum Thema Schmerzen

Der 27-jährige Alexandru Deftu bei seiner Arbeit im Labor.

29.01.2015 – Artikel

Dank einem Sciex-Stipendium hat Alexandru Deftu aus Rumänien während einem Jahr am Universitätsspital Lausanne Aspekte der Schmerzsignalisierung im zentralen Nervensystem erforscht. An einem Wettbewerb („Sciex Science Slammer 2014“) stellte er am 17. November 2014 an der Universität Bern sein komplexes Forschungsthema  den anderen Stipendiaten und einem interessierten Publikum vor. In einem Interview spricht Alexandru über seine Arbeit und die Schwierigkeit, ein komplexes Thema für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.


Bundesrat eröffnet Vernehmlassung zur Weiterführung des Bundesgesetzes über die Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas

17.12.2014 – Medienmitteilung
Der Bundesrat hat die Vernehmlassung zur Weiterführung des Bundesgesetzes über die Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas (BG Ost) eröffnet. Das aktuelle Gesetz ist noch bis Ende Mai 2017 gültig. Die rechtzeitige Verlängerung soll die nahtlose Weiterführung der Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas und der ehemaligen Sowjetunion ermöglichen. Die Vernehmlassung dauert bis 31. März 2015.


Bulgarien und Rumänien: Bilanz nach fünf Jahren Engagement

Ein Mann steht vor einer Maschine und bedient eine Fernbedienung.

08.12.2014 – Artikel

Im Dezember 2014 schliesst die Schweiz die erste Phase ihrer Unterstützung an Bulgarien und Rumänien im Rahmen des Erweiterungsbeitrags an die neuen EU-Mitgliedstaaten ab. In der Periode 2009–2014 konnten klare Ziele für diese beiden Staaten festgelegt werden. Zu deren Umsetzung hat die Schweiz 28 Projekte und 13 Thematische Fonds mit zahlreichen Einzelprojekten ausgewählt. Die Projekte müssen bis 2019 umgesetzt werden. Ihre Umsetzung wird auf Schweizer Seite von der DEZA und vom Staatssekretariat für Wirtschaft begleitet.


Erweiterungsbeitrag für Bulgarien und Rumänien: Verpflichtungsperiode für Projekte abgeschlossen

Ein Mann steht vor einer Maschine und bedient eine Fernbedienung.

08.12.2014 – Medienmitteilung
Am 7. Dezember ist die Verpflichtungsperiode des Erweiterungsbeitrags für Bulgarien und Rumänien, die 2007 der EU beigetreten sind, zu Ende gegangen. Insgesamt wurden 13 Thematische Fonds und 28 Projekte mit einem Gesamtumfang von 257 Millionen Franken genehmigt. Ziel des Schweizer Engagements ist der Abbau der wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten innerhalb der erweiterten EU.


Schweizer Wärmepumpen für die julischen Alpen

Heizkraftwerk Aubrugg

06.06.2014 – Artikel

Die Schweiz engagiert sich in Slowenien im Rahmen des Erweiterungsbeitrags in zwei Infrastrukturprojekten im Energiebereich. Die Realisierung solcher Projekte führt einerseits zum Bau neuer Infrastruktur wie beispielsweise neuer Solaranlagen, Wärmepumpen oder Biomasseboilern, andererseits entsteht eine einzigartige Plattform, dank der schweizerische Unternehmen in den slowenischen Markt eintreten und vereinfacht Kontakte zu lokalen Unternehmen knüpfen. Damit setzt sich die Schweiz auch für einen aktiven Wissenstransfer im Bereich Energieeffizienz und für die Förderung einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Schweizer Projektpartnern und jenen Sloweniens ein.


190 Millionen Franken für eine nachhaltige Energiepolitik

Velofahrendes Kind vor Schulgebäude in Rakvere

18.03.2014 – Artikel

Die Schweiz unterstützt mit rund 190 Millionen Franken aus dem Erweiterungsbeitrag eine nachhaltige Energiepolitik in sechs Partnerländern. Estland nutzt den Erweiterungsbeitrag beispielsweise dazu, drei Kindergärten und ein Altersheim energieeffizient zu gestalten. Am 14. März 2014 präsentierten vier estnische Gemeinden ihre Bauprojekte. In Rumänien genehmigte die Schweiz im Februar 2014 ein Projekt, mit dem das Energiestadt-Label in Rumänien institutionalisiert wird.


Offizieller Arbeitsbesuch des rumänischen Aussenministers Titus Corlățean in Bern

07.11.2013 – Medienmitteilung
Bundesrat Didier Burkhalter, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), hat seinen rumänischen Amtskollegen, Aussenminister Titus Corlățean, zu einem Arbeitsessen in Bern empfangen. Inhalt der Gespräche waren unter anderem die Zusammenarbeit der beiden Länder im Polizeibereich und die Erfahrungen mit dem Erweiterungsbeitrag.

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Herausgeber DEZA

Kurzporträt Erweiterungsbeitrag

Informationen zum Schweizer Erweiterungsbeitrag. Eine Kurzpräsentation.

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