Gültig am:
Publiziert am: 01.10.2020

Diese Reisehinweise sind vollständig überarbeitet worden. Beachten Sie auch die Informationen und Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit.


Reisehinweise für Mexiko

Diese Reisehinweise entsprechen der aktuellen Lagebeurteilung des EDA. Sie werden laufend überprüft und bei Bedarf angepasst.

Beachten Sie auch die nebenstehenden länderunabhängigen Reiseinformationen und die Fokus-Themen; sie sind Bestandteil dieser Reisehinweise.

NEUES CORONAVIRUS (COVID-19):

Der Bundesrat empfiehlt, weiterhin wenn möglich auf nicht dringliche Auslandreisen zu verzichten.

Beachten Sie den Fokus neues Coronavirus (Covid-19)

SCHWEIZ
Das Bundesamt für Gesundheit BAG hat verfügt, dass Personen, die aus Staaten und Gebieten mit erhöhtem Ansteckungsrisiko in die Schweiz einreisen, für zehn Tage in die Quarantäne müssen. Beachten Sie die Liste des BAG, die regelmässig angepasst wird. 
BAG: Quarantänepflicht für Einreisende in die Schweiz

AUSLAND
Noch bestehen zahlreiche Einreisebeschränkungen (Einreiseverbot, Quarantäne, Gesundheitsnachweis etc.). Auch innerhalb der einzelnen Staaten gibt es Massnahmen, um die Ausbreitung des neuen Coronavirus einzudämmen, z.B. Einschränkungen der Bewegungsfreiheit.

Erkundigen Sie sich vor Auslandreisen bei den ausländischen Vertretungen in der Schweiz (Botschaften und Konsulate) über die aktuell gültigen Transit – und Einreisevorschriften und anderen Massnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuen Coronavirus. Befolgen Sie vor Ort die Anweisungen der lokalen Behörden.
ausländische Vertretungen in der Schweiz

Aktuelles

Neues Coronavirus (COVID-19)

Beachten Sie die Empfehlungen des Bundesrates und weitere Informationen im
Fokus neues Coronavirus (COVID-19)
.

Um die Verbreitung des neuen Coronavirus (COVID-19) einzudämmen, verfügen immer mehr Staaten Einreise- und Ausreiserestriktionen sowie Reisebeschränkungen innerhalb des Landes. Die Vorschriften ändern laufend.

Frustrationen der mexikanischen Bevölkerung über die von der Regierung verordneten Massnahmen führen vereinzelt zu Unruhen. Die zunehmende Arbeitslosigkeit und Armut hat einen Anstieg von Kriminalität zur Folge.

Für die aktuell gültigen Vorschriften in Mexiko, beachten Sie die Informationen der zuständigen mexikanischen Behörden und wenden Sie sich bei Fragen an die Botschaft von Mexiko in Bern.
Secretaria de Salud

Botschaft von Mexiko in Bern

Auskunft über die Verkehrsverbindungen erteilen die zuständigen Gesellschaften und Reisebüros.

Beachten Sie die Informationen und Empfehlungen des
Bundesamtes für Gesundheit BAG

Grundsätzliche Einschätzung

Bei Reisen nach Mexiko ist der persönlichen Sicherheit grösste Aufmerksamkeit zu schenken. Die Gewaltkriminalität ist im ganzen Land sehr hoch.

Der Staat bekämpft seit mehreren Jahren die organisierte Kriminalität mit Militär und Polizei. Schiessereien zwischen Sicherheitskräften und Drogenbanden kommen häufig vor.
Verschiedene Drogenbanden und andere kriminelle Gruppen bekämpfen sich gegenseitig; gewalttätige Auseinandersetzungen kommen praktisch täglich vor und haben sich auf weitere Landesteile ausgedehnt (siehe Kapitel Spezifische regionale Risiken). Sie werden vermehrt im öffentlichen Raum (z.B. Restaurants) und in Touristenorten ausgetragen. Immer wieder werden auch unbeteiligte Personen in Mitleidenschaft gezogen.

Kriminelle errichten, teilweise als Polizisten oder Militär getarnt, in verschiedenen Bundesstaaten Mexikos illegale Strassenblockaden, um Geld und Wertgegenstände zu erbeuten. Reisende können in gewissen Regionen, vor allem nachts, an solchen illegalen Strassenblockaden gestoppt und überfallen werden.

Entführungen mit Lösegeldforderungen und politisch motivierte Entführungen nehmen im ganzen Land zu. Die Opfer sind primär ortsansässige Personen, doch sind auch ausländische Staatsangehörige entführt worden. Während die touristischen Regionen weniger betroffen sind, bilden die grossen Städte keine Ausnahme. Die Entführer schrecken auch vor Morden nicht zurück.

Das Risiko von terroristischen Anschlägen kann auch in Mexiko nicht ausgeschlossen werden. Beachten Sie die Rubrik
Terrorismus und Entführungen

In Mexiko-City kommt es regelmässig zu Demonstrationen und Protestaktionen, die gelegentlich von Gewaltakten begleitet sind. Wegen sozialer und politischer Spannungen kann es auch in anderen Landesteilen zu lokalen Streiks, Demonstrationen und Strassenblockaden kommen. Bei Demonstrationen und Strassenblockaden wird vereinzelt Gewalt angewendet. Ausserdem sind Verspätungen und Behinderungen des Reiseverkehrs sowie Versorgungsengpässe von Treibstoff möglich.
Im Falle von Strassensperren und Streiks bleibt den Reisenden nichts anderes übrig, als sich lokal über alternative Reisemöglichkeiten zu erkundigen und gegebenenfalls die Normalisierung der Lage abzuwarten. Die Schweizer Botschaft in Mexiko-Stadt hat bei Blockaden nur eng begrenzte - je nach Situation gar keine - Möglichkeiten zur Unterstützung der Ausreise aus den betroffenen Regionen.

Lassen Sie im ganzen Land grösste Vorsicht walten, erkundigen Sie sich bei einer lokalen Vertrauensperson oder den lokalen Behörden über die aktuelle Sicherheitslage und befolgen Sie deren Anweisungen. Meiden Sie Kundgebungen jeder Art.

Spezifische regionale Risiken

Bei der Beschreibung von Gefahrenzonen handelt es sich um ungefähre Angaben; Risiken lassen sich nicht auf exakt umrissene Gebiete einschränken.

Folgende Bundesstaaten sind besonders von bewaffneten Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit den Drogenbanden und anderen kriminellen Gruppierungen betroffen. Auch das Risiko von Gewaltverbrechen und Überfällen ist in diesen Bundesstaaten sehr hoch:

  • Baja California Norte (einschliesslich Tijuana): Trotz der Stationierung von zusätzlichen Sicherheitskräften in Tijuana sind gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Drogen- und anderen kriminellen Banden besonders häufig und rücksichtslos. Die sexuelle Gewalt und die Mordrate an Frauen ist in dieser Grenzstadt ebenfalls sehr hoch.
  • Chihuahua (einschliesslich Ciudad Juárez): Das Risiko von bewaffneten Überfällen ist hoch. Trotz der Stationierung von zusätzlichen Sicherheitskräften in Ciudad Juárez sind gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Drogen- und anderen kriminellen Banden besonders häufig und rücksichtslos. Die sexuelle Gewalt und die Mordrate an Frauen ist in dieser Grenzstadt ebenfalls sehr hoch.
  • Tamaulipas: Gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Drogen- und anderen kriminellen Banden sind in Tamaulipas besonders häufig und rücksichtslos. Es sind wiederholt Überlandbusse durch Drogenbanden überfallen oder entführt worden. Auch kommt es vor, dass Drogenbanden wichtige Verkehrsachsen mit Strassenblockaden lahmlegen. Sie benutzen dazu Lastwagen und Autos von Privatpersonen, die sie zur Übergabe der Fahrzeuge zwingen.

    Von touristischen und anderen nicht dringenden Reisen nach Tamaulipas, Ciudad Juárez und Tijuana wird aufgrund der prekären Sicherheitslage abgeraten. Lassen Sie in den übrigen Gebieten der Bundesstaaten Baja California Norte und Chihuahua grösste Vorsicht walten. Erkundigen Sie sich bei einer lokalen Vertrauensperson oder den lokalen Behörden über die aktuelle Sicherheitslage und befolgen Sie deren Anweisungen. Lassen Sie sich von einem ortskundigen lokalen Reiseführer begleiten. Diese Empfehlungen gelten auch für Reisen in die folgenden Bundesstaaten.
     
  • Baja California Sur (einschliesslich Los Cabos)
  • Coahuila
  • Guanajuato
  • Guerrero (einschliesslich Acapulco). Die Sicherheitslage hat sich erheblich verschlechtert. Es kommt immer wieder vor, dass auch Touristinnen und Touristen in Acapulco Opfer von Gewaltverbrechen werden, teilweise mit Todesfolge. Besonders im Hinterland und auf abgelegenen Strassen kommen bewaffnete Raubüberfälle auf Reisende vor; teilweise mit Todesfolge. Wegen sozialer und politischer Spannungen kann es zu lokalen Strassenblockaden kommen. Dabei wird vereinzelt Gewalt angewendet.
  • Jalisco (einschliesslich Guadalajara)
  • Michoacán
  • Sinaloa
  • Sonora
  • Veracruz

Gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Drogenbanden sowie Schiessereien zwischen Sicherheitskräften und Drogenbanden können jederzeit auch in anderen Bundesstaten vorkommen.

Mexiko-Stadt: Auch der Ballungsraum von Mexiko-Stadt wird vermehrt zum Ziel von Drogenbanden und Kriminellen. Entführungen, Schutzgeldforderungen und Schiessereien haben sich gehäuft, selbst in bis anhin relativ sicheren Zonen der Stadt. Besondere Vorsicht und Wachsamkeit ist vor allem nachts und an Wochenenden geboten.

Süden: In den südlichen Bundesstaaten Chiapas und Oaxaca kommen besonders im Hinterland und auf abgelegenen Strassen bewaffnete Raubüberfälle auf Reisende vor; teilweise mit Todesfolge. Wegen sozialer und politischer Spannungen kann es zu lokalen Strassenblockaden kommen. Dabei wird vereinzelt Gewalt angewendet. Es kommt immer wieder vor, dass Fahrzeuge mit Steinen beworfen und teilweise in Brand gesteckt werden. In diesen Gebieten ist Vorsicht geboten.

Kriminalität

Reisenden wird wegen der sehr hohen Kriminalitätsrate zu grösster Vorsicht geraten. Die Gewaltkriminalität ist im ganzen Land sehr hoch. Der Besitz von Schusswaffen ist weit verbreitet, und Kriminelle machen häufig davon Gebrauch. Gewalttaten können von organisierten Banden oder von Einzeltätern ausgehen.

In den Grossstädten, aber auch in beliebten Touristenhochburgen wie Acapulco, Cancún und Playa del Carmen hat die Kriminalität und die sexuelle Gewalt gegen Frauen stark zugenommen. Sie ist besonders hoch in Mexico City und nahe der Grenze zu den USA. Zum Beispiel sind bei folgenden Ereignissen mehrere Personen erschossen und verletzt worden: bei Schiessereien in einer Bar in Acapulco im Juli 2019, im Mai 2019 in Playa del Carmen und im Stadtzentrum von Cancún im Dezember 2018.

Taschen- und Entreissdiebstähle sowie bewaffnete Raubüberfälle auf der Strasse und in öffentlichen Verkehrsmitteln sind, insbesondere während der Stosszeiten, verbreitet. Diebstahl von Autos unter Anwendung von Gewalt haben stark zugenommen.

Gelderpressungsversuche und Entführungen sind vor allem in Mexiko City häufig. Bei den vielen sogenannten Express-Entführungen wird das Opfer zu Bargeldbezügen mit der Kreditkarte gezwungen. Eine neue Verbrechensart bilden die vorgetäuschten Entführungen, auch als virtuelle Entführungen (secuestros virtuales) bekannt. Dabei wird den Angehörigen vorgetäuscht, dass ein Familienmitglied entführt worden sei und sie werden zur sofortigen Zahlung von Lösegeld gedrängt.

Unter anderem werden im ganzen Land nachstehende Vorsichtsmassnahmen empfohlen:

  • Erkundigen Sie sich an Ihrem Aufenthaltsort bei Bekannten, Geschäftspartnern oder im Hotel über die lokalen Gegebenheiten, insbesondere ob es Quartiere gibt, die gemieden werden sollten.
  • Tragen Sie keine Wertgegenstände (Uhren, Schmuck usw.) und nur wenig Geld auf sich. Deponieren Sie Wertsachen im Hotelsafe.
  • Meiden Sie isolierte Quartiere und einsame Strände.
  • Nehmen Sie von Unbekannten keine Drinks an. Es kommt vor, dass Getränke mit Betäubungsmitteln versetzt werden, um das Opfer nachher leichter berauben zu können.
  • Vorsicht mit Geldautomaten - diese werden teilweise für Missbräuche manipuliert. Benutzen Sie nur überwachte Geldautomaten im Innern von Bankgebäuden.
  • Lassen Sie bei der Bezahlung im Hotel, Restaurant, Geschäft usw. Ihre Kreditkarte nie aus den Augen, denn Missbrauch ist verbreitet.
  • Machen Sie Unbekannten (z.B. "Marktforschern") gegenüber keinerlei Angaben über sich selbst oder über Ihre Angehörigen. Ziel solcher Befragungen ist nämlich, zu Geld zu kommen, indem bei Ihrer Familie vorgegeben wird, dass Sie sich im Krankenhaus oder im Gefängnis befinden.
  • Meiden Sie in Mexico City die U-Bahn sowie die Taxis "libres". Nehmen Sie ausschliesslich bestellte Hotel-, Flughafen- und "Sitio"-Taxis mit festem Standplatz.
  • Benutzen Sie nur gebührenpflichtige („cuotas“) oder stark befahrene Strassen.
  • Unterwegs sollte nur an belebten Tankstellen und Raststätten Halt gemacht werden.
  • Verzichten Sie auf nächtliche Überlandfahrten, sei es mit Personenwagen oder in Bussen.
  • Verriegeln Sie die Autotüren von innen und halten Sie die Fenster geschlossen.
  • Machen Sie weder Autostopp noch nehmen Sie Anhalter mit.
  • Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand, denn die Gewaltbereitschaft ist hoch und die Verbrecher sind oft schwer bewaffnet. Die Verbrecher schrecken auch vor Morden nicht zurück.
  • Frauen wird zu besonderer Vorsicht geraten, vor allem in den Grenzgebieten zu den USA, aber auch in den Touristenhochburgen wie z.B. Acapulco und Playa del Carmen.

Die Rechtsunsicherheit ist gross: Straftaten und Verbrechen bleiben meistens ungeahndet. Die Polizei leidet unter Korruption, Unerfahrenheit und Geldmangel. Es kommt vor, dass Überfälle durch Personen in Polizeiuniformen verübt werden. Das Justizsystem ist ineffizient und überlastet. Die Bevölkerung hat deshalb wiederholt Lynchjustiz angewendet. 

Verkehr und Infrastruktur

Nebst dem Risiko von Überfällen und Autodiebstählen besteht auf Mexikos Strassen auch ein erhöhtes Unfallrisiko. Verzichten Sie generell auf nächtliche Fahrten. Für längere Überlandreisen ist das Flugzeug vorzuziehen.

Fahrzeuglenker, die in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt sind, können bis zum Abschluss der gerichtlichen Untersuchung inhaftiert werden.

Öffentlicher Verkehr: Mexiko verfügt über ein gut ausgebautes Busnetz. Busse der Luxusklasse und 1. Klasse sind aus Sicherheitsgründen den Bussen der 2. und 3. Klasse vorzuziehen.

Die Qualität der Sicherheitsvorkehrungen und des Materials im Bereich von Risikosportarten ist sehr unterschiedlich. Informieren Sie sich bei den lokalen Anbietern über die Sicherheitsmassnahmen und darüber, ob es im Notfall Möglichkeiten für eine medizinische Evakuierung gibt. Kontrollieren Sie das zur Verfügung gestellte Material.

Besondere rechtliche Bestimmungen

Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden mit Haftstrafen bis zu 25 Jahren geahndet, Drogenhandel auch länger.

Der Alkoholkonsum ist im öffentlichem Raum (Strassen, Plätze, Parks, etc.) verboten und wird mit Geldstrafe oder Haft geahndet.

Politische Aktivitäten sind für ausländische Staatsangehörige verboten.

Die Haftbedingungen sind schwierig: überfüllte Zellen, Gewalt unter den Insassen, schlechte hygienische Verhältnisse etc.

Kulturelle Besonderheiten

Gemäss mexikanischem Recht sind Frau und Mann einander gleichgestellt. Im Alltagsleben bestehen jedoch Unterschiede, die je nach Gesellschaftskreis und/oder Region mehr oder weniger akzentuiert sind. Frauen sollten dieser Tatsache Rechnung tragen, indem sie Verhalten und Kleidung den lokalen Gepflogenheiten anpassen. Abseits der Badeorte kann freizügige Bekleidung unter Umständen als Provokation interpretiert werden. Informieren Sie sich in Reiseführern, bei Ihrem Reisebüro oder vor Ort über die Verhaltensregeln und die genauen Bestimmungen.

Naturbedingte Risiken

Von den zahlreichen Vulkanen sind zurzeit der Popocatepetl (ca. 60 km südöstlich der Hauptstadt) und der Colima (ca. 140 km südlich von Guadalajara) mehr oder weniger aktiv. Die unmittelbare Umgebung der beiden Vulkane ist deshalb nicht zugänglich.
Centro Nacional de Prevención de Desastres

Das ganze Land ist erdbebengefährdet. Das Merkblatt Erdbeben der mexikanischen Behörden enthält weitere Angaben zu diesem Thema:
Guia Caso Sismo
Servicio Sismológico Nacional

An der Atlantik- und der Pazifikküste können von Mai bis November Hurrikane auftreten. Im Extremfall können solche Stürme Überschwemmungen, Erdrutsche und Infrastrukturschäden verursachen. Auch der Reiseverkehr kann vorübergehend beeinträchtigt werden.
Servicio Meteorológico Nacional

Beachten Sie die Wettervorhersagen sowie die Warnungen und Instruktionen der lokalen Behörden, z.B. Absperrungen um aktive Vulkane und Evakuationsbefehle. Sollte sich während Ihres Aufenthalts eine Naturkatastrophe ereignen, dann melden Sie sich möglich rasch bei Ihren Angehörigen. Sind die Verbindungen ins Ausland unterbrochen, kontaktieren Sie die Schweizer Botschaft in Mexiko City.
Secretaria de Gestión Integral de Riesgos y Protección Civil

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist unterschiedlich. Europäischer Standard ist nur in den grossen Städten wie Mexiko City, Guadalajara und Monterrey oder in grösseren Touristendestinationen wie Cancún gewährleistet, und dort vor allem in privaten Krankenhäusern. Ernsthafte Erkrankungen und Verletzungen sollten dort oder im Ausland behandelt werden (USA oder Schweiz). Auch in Notfällen verlangen Krankenhäuser manchmal eine finanzielle Garantie, bevor sie Patienten behandeln (Kreditkarte oder Vorschusszahlung).

Wenn Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollte Ihre Reiseapotheke einen ausreichenden Vorrat enthalten. Bedenken Sie jedoch: In vielen Ländern gelten besondere Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten (z.B. Methadon) und Substanzen, mit denen psychische Erkrankungen behandelt werden. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls vor der Abreise direkt bei der zuständigen ausländischen Vertretung (Botschaft oder Konsulat) und konsultieren Sie die Rubrik Reiselinks, wo Sie unter anderem weitere Informationen zu diesem Thema sowie generell zur Reisemedizin finden.
Über die Verbreitung von Krankheiten und mögliche Schutzmassnahmen informieren Ärzte und Impfzentren.

Besondere Hinweise

Tragen Sie immer eine Kopie des Passes und der Aufenthaltsdokumente auf sich, um sich bei den häufigen militärischen und polizeilichen Kontrollen ausweisen zu können.

Nützliche Adressen

Notruf allgemein: 066

Mexiko City, Touristenpolizei (Agencias del Ministerio Público especializadas en Atención al Turista):
Zona Rosa, Delegación Cuauhtémoc, Tel. 5533 4444
Col. Polanco, Delegación Miguel Hidalgo, Tel. 5531 7449

Bundesstaat Quintana Roo:
Cancún:
Tel. (998) 840 60 82
Playa del Carmen: Dirección General de Seguridad Pública Municipal, Tel. (984) 877 3050

Mexikanische Zollvorschriften: Aduanas (SAT)

Schweizer Vertretungen im Ausland: Wenn Sie im Ausland in eine Notlage geraten, können Sie sich an die nächste Schweizer Vertretung oder an die Helpline EDA wenden.
Schweizer Botschaft in Mexiko-Stadt
Helpline EDA

Ausländische Vertretungen in der Schweiz: Auskunft über die Einreisevorschriften (zugelassene Ausweise, Visum etc.) erteilen die zuständigen ausländischen Botschaften und Konsulate. Sie informieren auch über die Zollbestimmungen für die Ein- und Ausfuhr von Tieren und Waren: elektronische Geräte, Souvenirs, Medikamente etc.
Ausländische Vertretungen in der Schweiz

Ausschluss der Haftung
Die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stützen sich auf eigene, als vertrauenswürdig eingeschätzte Informationsquellen. Sie verstehen sich als nützliche Hinweise zur sorgfältigen Planung einer Reise. Das EDA kann Reisenden aber den Entscheid und die Verantwortung für die Vorbereitung und Durchführung der Reise nicht abnehmen.
Gefahrensituationen sind oft nicht vorhersehbar, unübersichtlich und können sich rasch ändern. Das EDA übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit der Reisehinweise und für die Richtigkeit des Inhalts von verlinkten externen Internetseiten. Es lehnt jede Haftung für allfällige Schäden im Zusammenhang mit einer Reise ab. Forderungen im Zusammenhang mit der Annullierung einer Reise sind direkt beim Reisebüro oder der Reiseversicherung geltend zu machen.