Eidgenössisches Departement für
auswärtige Angelegenheiten EDA

Ignazio Cassis empfängt tschechischen Aussenminister Tomáš Petříček

Bundesrat Ignazio Cassis hat den Aussenminister der Tschechischen Republik, Tomáš Petříček, in Bern empfangen. Die Europapolitik, internationale Themen und die engen Beziehungen zwischen den beiden Ländern standen im Zentrum des Treffens der beiden Aussenminister. Das bilaterale Verhältnis ist durch ausgezeichnete Wirtschaftsbeziehungen und enge kulturelle und gesellschaftliche Verbindungen gekennzeichnet.

Ignazio Cassis und Tomáš Petříček sitzen an einem Tisch und sprechen.

Die Europapolitik, internationale Themen und die engen Beziehungen zwischen den beiden Ländern prägten das Treffen der beiden Aussenminister. © Keystone

«Unsere bilateralen Beziehungen haben sich über die Jahre stetig vertieft und sind immer enger geworden», beschrieb Bundesrat Ignazio Cassis die Beziehungen zwischen der Schweiz und der Tschechischen Republik, im Vorfeld des Treffens mit dem tschechischen Aussenminister Tomáš Petříček am 6. Oktober in Bern. Tschechien gehört unter den neuen Mitgliedstaaten der EU zu den bedeutendsten Handelspartnern der Schweiz und ist ein wichtiges zentraleuropäisches Land für Schweizer Investoren. Auch die kulturellen Verbindungen zwischen der Schweiz und der Tschechischen Republik sind intensiv und vielfältig. Beide Aussenminister betonten die Möglichkeit, diese enge Partnerschaft in anderen Bereich ausbauen zu wollen. Erwähnt wurde etwa die Kooperation im Rahmen der Vereinten Nationen und der Agenda 2030.

Ignazio Cassis und Tomáš Petříček stehen vor dem Eingang eines Gebäudes, neben ihnen die Flaggen ihrer jeweiligen Länder.
Beide Aussenminister erörterten Möglichkeiten, um die enge Partnerschaft zwischen den Ländern in anderen Bereich auszubauen. © Keystone

Auch die Europapolitik war ein Thema, das von den beiden Aussenministern angesprochen wurde: Bundesrat Cassis unterstrich dabei die Wichtigkeit guter und stabiler Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU und erläuterte die anstehenden europapolitischen Entscheide. Auch die Beziehungen beider Länder zum Vereinigten Königreich nach dessen Austritt aus der EU kamen zur Sprache. In Bezug auf die Zusammenarbeit innerhalb Europas wurde auch das Thema der Corona-Pandemie angesprochen, bei der die beiden Länder unter anderem bei der Repatriierung von Staatsangehörigen zusammengearbeitet haben. Bundesrat Ignazio Cassis und Aussenminister Tomáš Petříček waren sich einig, dass der enge Austausch mit allen Staaten Europas weiterhin wichtig ist.

Schliesslich diskutierten die beiden Aussenminister über die Situation in Belarus sowie über internationale geostrategische Fragen. Cassis betonte das Engagement der Schweiz für einen starken und effektiven Multilateralismus. Die Schweiz hat ein grosses Interesse an einer regelbasierten internationalen Ordnung und einer starken, zukunftsgerichteten UNO. 

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