Anschlag in West-Jerusalem

Bern, Medienmitteilung, 23.03.2011

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) verurteilt in aller Schärfe den heutigen Anschlag in West-Jerusalem, der gemäss den bisherigen Informationen ein Todesopfer sowie rund zwanzig Verletzte gefordert hat. Das EDA ist sehr besorgt über die Eskalation der Gewalt in Israel und im besetzten palästinensischen Gebiet und ruft sämtliche Parteien zur Zurückhaltung auf.

Das EDA verurteilt den heutigen Anschlag in West-Jerusalem in aller Schärfe und bedauert die Opfer dieser blinden Gewalt.

Das EDA verurteilt erneut den Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen gegen die Zivilbevölkerung im Süden Israels und fordert, dass dieser Beschuss unverzüglich eingestellt wird. Es bedauert ausserdem die israelische Militäroperation vom 22. März 2011 im Gazastreifen, bei der vier Zivilpersonen, darunter zwei Kinder, getötet wurden.

Das EDA ist sehr besorgt über die Eskalation der Gewalt in Israel und im besetzten palästinensischen Gebiet. Es ruft alle Parteien zur Zurückhaltung auf und erklärt erneut, dass der Konflikt im Nahen Osten nicht durch Gewalt oder Militäroperationen gelöst werden kann. Eine friedliche Beilegung dieses Konflikts ist nur möglich, wenn ein Dialog mit sämtlichen Parteien über die Schaffung eines lebensfähigen palästinensischen Staates stattfindet, der innerhalb sicherer und international anerkannter Grenzen Seite an Seite mit Israel lebt.

 


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