Sudan: Politische Situation und Engagement der Schweiz

Bern, Medienmitteilung, 14.01.2011

Die südsudanesische Bevölkerung stimmt diese Woche darüber ab, ob sie sich vom Norden abspalten oder im Sudan verbleiben will. Gleichzeitig laufen Verhandlungen darüber, wie die beiden Landesteile nach dem Referendum nebeneinander oder zusammen leben sollen.

Dank der Vermittlungsarbeit der Schweiz und anderer Akteure hatten der Norden und der Süden des Sudan 2002 auf dem Bürgenstock bei Luzern ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet. Dieses diente als Grundlage für  das Friedensabkommen von 2005 (Comprehensive Peace Agreement, CPA), welches den zweiten sudanesischen Bürgerkrieg nach 22 Jahren beendete. Seither unterstützt die Schweiz als neutrale Friedensförderin beide Verhandlungsparteien bei ihren Bemühungen, Lösungen für einen nachhaltigen Frieden im Sudan zu finden. Auf Anfrage beider Parteien vermittelt sie beispielsweise seit einigen Monaten technische Expertise für die laufenden Post-Referendums-Verhandlungen. Auf der Webseite des EDA sind weitere Hintergrundinformationen zur politischen Situation im Sudan und dem Engagement der Schweiz zu finden.


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