Der Bundesrat entscheidet sich für

Bern, Medienmitteilung, 04.06.2010

Der Bund wird nach den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver auch die nächsten Olympischen Spiele als Plattformen für die Schweizer Landeskommunikation nutzen. Der Bundesrat hat heute beschlossen, dass die Schweiz an den Olympischen Sommerspielen 2012 in London und an den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi mit einem "House of Switzerland" vertreten sein wird.

Internationale Sportgrossanlässe ziehen weltweit grosse Aufmerksamkeit von Meinungsführern und Medienschaffenden auf sich und sind daher gute Plattformen für die Landeskommunikation. Bereits 2004 hat die Schweiz darum zum ersten Mal in Athen ein "House of Switzerland" eingerichtet. Inzwischen sind solche Nationenhäuser zu einem festen Bestandteil des Rahmenprogramms an Olympischen Spielen geworden: Sportliche Grossveranstaltungen werden für die Beziehungspflege mit dem Gastland sowie mit den Vertretern anderer Nationen, für die Standortförderung, für die Steigerung der Bekanntheit eines Landes und für die Verbesserung des Images genutzt. 

Das "House of Switzerland" an den Olympischen Winterspielen in Kanada war an den beiden Standorten Vancouver und Whistler vom 5. bis zum 28. Februar 2010 für Athleten, Medienschaffende, Partner, Sponsoren sowie das breite Publikum geöffnet. Insgesamt haben rund 60’000 Personen die beiden Häuser besucht. Die Besucherbefragung zeichnet ein positives Bild der Schweiz in Kanada; erstmals wurden auch die neuen Medien zur Bekanntmachung der Häuser vor Ort eingesetzt. Insgesamt wurden in kanadischen und internationalen Medien über 380 Berichte über das "House of Switzerland" publiziert. Neun Medaillenfeiern fanden im "House of Switzerland" statt. Die SRG SSR idée suisse hatte im Gästehaus ihr Anchor-Studio eingerichtet für die Berichterstattung über die Olympischen Spiele.

Gemäss dem Bundesgesetz über die Pflege des schweizerischen Erscheinungsbildes im Ausland entscheidet der Bundesrat über die Auftritte der offiziellen Schweiz an Olympischen Spielen. Diese werden über ausserordentliche Beiträge der Eidgenossenschaft finanziert; die Projektleitung obliegt dem EDA.  

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