Markante Vertiefung der bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und China

Bern, Medienmitteilung, 29.06.2010

Zum Abschluss ihres offiziellen Arbeitsbesuchs in China eröffnete Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten EDA, gemeinsam mit dem chinesischen Aussenminister Yang Jiechi das erstmalige Treffen von Verwaltungskadern im Rahmen des politischen Dialogs. Damit setzen die Schweiz und die Volksrepublik China eine wichtige Wegmarke zur Intensivierung ihrer bilateralen Beziehungen. Zuvor kam die EDA-Vorsteherin in Peking mit Chinas erstem Vizepremier Li Keqiang zusammen und besuchte die Wanderausstellung Einstein 2010 – 2012. Den Auftakt ihres China-Aufenthalts hatte ein Besuch der Weltausstellung 2010 in Shanghai gemacht, wo sich die Schweiz mit einem viel beachteten Pavillon präsentiert.

Vor 60 Jahren anerkannte die Schweiz als eines der ersten westlichen Länder die neu gegründete Volksrepublik China und nahm mit ihr diplomatische Beziehungen auf. Im Zeichen dieses Jubiläums hielt sich Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten EDA, zu einem mehrtägigen Arbeitsbesuch in China auf. 

Das Ziel ihrer Gespräche in Peking war eine markante Vertiefung der bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und China: Gemeinsam mit ihrem chinesischen Amtskollegen Yang Jiechi lancierte Bundesrätin Calmy-Rey erstmals eine Reihe von Treffen zwischen Verwaltungskadern beider Länder, die im Rahmen des politischen Dialogs eine breit angelegte Auswahl von Themen diskutierten. Bis übermorgen Donnerstag erörtern Fachleute beider Regierungen Finanz- und Währungsfragen, Abrüstung und Rüstungskontrolle, Menschenrechte, humanitäre Hilfe und Katastrophenvorsorge sowie die Lage im Nahen und Mittleren Osten, auf der koreanischen Halbinsel und in Afrika.

Beim Treffen der EDA-Vorsteherin mit dem chinesischen Aussenminister kamen neben bilateralen Anliegen auch Fragen der internationalen Aktualität zur Sprache. Die weitere Vertiefung der guten Beziehungen zwischen der Schweiz und der Volksrepublik China war ebenfalls Thema des Gesprächs mit Chinas erstem Vizepremier Li Keqiang, den Bundesrätin Calmy-Rey bereits am Vortag traf. Davon zeugt auch die Abfolge hochrangiger Besuche, die noch in diesem Jahr anstehen. So wird der chinesische Parlamentspräsident diesen Sommer in Bern erwartet, ehe Bundespräsidentin Doris Leuthard und später auch Bundesrat Leuenberger nach China reisen werden. 

Zum Auftakt ihrer China-Reise besuchte die EDA-Vorsteherin die Weltausstellung 2010 in Shanghai. Dort präsentiert sich die Schweiz gegenwärtig mit einem viel beachteten Pavillon, der unter der Leitung von Präsenz Schweiz steht und täglich weit über zehntausend Eintritte zählt. Am Rande ihrer Gespräche in Peking besuchte Bundesrätin Calmy-Rey die Ausstellung Einstein, welche das Historische Museum von Bern zum 100-Jahr-Jubiläum der Relativitätstheorie konzipiert hatte. Mit der Unterstützung des EDA wird diese Wanderausstellung bis 2012 in ausgewählten chinesischen Städten zu sehen sein.


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