Offizieller Besuch des georgischen Premierministers Nika Gilauri

Bern, Medienmitteilung, 15.06.2010

Bundespräsidentin Doris Leuthard, Vorsteherin des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD), und Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), haben heute den georgischen Ministerpräsidenten Nika Gilauri in Bern empfangen. Zur Sprache kamen die bilateralen Beziehungen und internationale Fragen wie die Lage im Südkaukasus. Im Anschluss an das Treffen mit der Bundespräsidentin wurde ein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen den beiden Ländern unterzeichnet.

Im Rahmen seines offiziellen Besuches in der Schweiz wurde der georgische Premierminister am 15. Juni von Bundespräsidentin Doris Leuthard im Von Wattenwyl-Haus in Bern empfangen. Zu Sprache kamen insbesondere die wirtschaftliche Lage und die Auswirkungen der Finanzkrise in Georgien und in der Schweiz sowie die bilateralen Beziehungen. Im Anschluss an den offiziellen Arbeitsbesuch unterzeichneten die Bundespräsidentin und der georgische Premierminister ein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen den beiden Ländern.

Am Arbeitsessen, zu welchem EDA-Vorsteherin Micheline Calmy-Rey eingeladen hatte, wurden Fragen zur technischen Zusammenarbeit der Schweiz in Georgien sowie zur Lage in Georgien und im Südkaukasus diskutiert. Zur Sprache kam ebenfalls die Vertretung der georgischen Interessen in Russland, welche die Schweiz seit März 2009 wahrnimmt.

Das im Südkaukasus gelegene Land Georgien ist ein wichtiger Partner für die Schweiz. Wirtschaftlich gesehen entwickelt sich Georgien gegenwärtig sehr schnell. Das Land bemüht sich zudem, seine Präsenz auf der internationalen Bühne zu verstärken. Georgien ist von grosser Bedeutung als Transitland für Energie aus Aserbeidschan und Zentralasien.


Weiterführende Informationen

Für weitergehende Informationen:
Die Schweiz und Georgien unterzeichnen Doppelbesteuerungsabkommen


Herausgeber:

Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung
Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten