Unterwegs zum 13. Frankophoniegipfel – Montreux 2010

Bern, Medienmitteilung, 27.05.2010

Die Organisatoren des 13. Frankophoniegipfels haben heute Morgen an einer gemeinsamen Medienkonferenz der betroffenen Bundes-, Kantons- und Gemeindebehörden über den Stand der Vorbereitungen, die Themen und das Rahmenprogramm des Gipfels informiert, der vom 22. bis 24. Oktober 2010 in Montreux stattfindet.

Micheline Calmy-Rey, Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), stellte im Namen der Schweiz die politischen Themen vor, über die die Staats- und Regierungschefs bei den Verhandlungen über die „Erklärung von Montreux“ am 13. Frankophoniegipfel vom 22. bis zum 24. Oktober 2010 in Montreux diskutieren werden, und informierte über den Stand der Vorbereitungen.  

„Als Gaststaat will die Schweiz den Gipfel zu einem Fest der Gastfreundschaft machen, das Neugier und Interesse der Schweizer Öffentlichkeit weckt“, erklärte Bundesrätin Calmy-Rey. Deshalb gibt es im Vorfeld des Gipfels ein reiches Veranstaltungsprogramm unter dem Motto „Unterwegs zum 13. Frankophonie­gipfel“. Es umfasst Partnerschaften mit Kulturfestivals, Hochschulveranstaltungen und weitere Anlässe zu den grossen Themen der Frankophonie – Demokratie und Menschenrechte, nachhaltige Entwicklung, französische Sprache und kulturelle Vielfalt. 

Der Waadtländer Staatsratspräsident Pascal Broulis zeigte sich stolz und geehrt, dass der 13. Frankophoniegipfel in seinem Kanton stattfindet. Er hob die gute Kongressinfrastruktur hervor, die es dem Kanton Waadt erlaube, grosse internationale Veranstaltungen unter optimalen Sicherheitsbedingungen durchzuführen. „Einmal mehr kann der Kanton Waadt seine traditionelle Offenheit, auf der seine Ausstrahlung im In- und Ausland beruht, unter Beweis stellen und seine Gastgeberrolle konkret wahrnehmen“, unterstrich er. Was die im Kanton vorgesehenen Veranstaltungen anbelangt, erwähnte Staatsrat Broulis insbesondere den Dies Academicus der Universität Lausanne im Juni, bei dem Abdou Diouf, der Generalsekretär der Frankophonie, die Ehrendoktorwürde erhalten soll, die für den Sommer geplante Ausstellung über afrikanische Literatur in der Kantons- und Universitätsbibliothek Lausanne und den Museumspass, der die Kongressteilnehmerinnen und ‑teilnehmer zum kostenlosen Eintritt in die Museen des Kantons berechtigt. 

Der Lausanner Stadtpräsident Daniel Brélaz kündigte an, dass die „Association internationale des maires francophones“ (AIMF) ihre Jahresversammlung am 20. und 21. Oktober 2010, am Rande des 13. Frankophoniegipfels, in Lausanne abhalten wird. Die Stadt Lausanne freue sich, dieses Treffen zur Zusammenarbeit zwischen Städten und Universitäten bei der lokalen Entwicklung zu organisieren, an dem Vertreterinnen und Vertreter von rund 200 Städten und Städteverbänden aus 48 Ländern teilnehmen werden. Lausanne ist seit den Neunzigerjahren Mitglied der AIMF und hat den Austausch mit der Organisation in den letzten Jahren intensiviert. Seit 2008 präsidiert Lausanne die Kommission „Städte und nachhaltige Entwicklung“.  

Zum Schluss gab der Stadtpräsident von Montreux, Pierre Salvi, seiner Freude darüber Ausdruck, dass der Gipfel in seiner Stadt stattfindet und damit die Welt in die Region bringt. Er wies auf das Begleitprogramm hin, das die Begegnung zwischen Bevölkerung und Delegierten fördern und die Vielfalt der Frankophonie und ihrer Tätigkeit zeigen soll. So gibt es vom 17. bis 24. Oktober ein Dorf der Frankophonie im und um den Marché couvert, wo die Besucherinnen und Besucher durch die Welt der Frankophonie schlendern, verschiedene Folkloreproduktionen hören, andere Kulturen entdecken und Spezialitäten aus Montreux und dem Waadtland degustieren können.


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