Die Vorsteherin des EDA nimmt an der Konferenz zum Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen teil

Bern, Medienmitteilung, 30.04.2010

Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), nimmt am 3. und 4. Mai 2010 am hochrangigen Treffen zur Eröffnung der 8. Überprüfungskonferenz des Vertrags über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NPT) in New York teil.

Die Beziehungen zwischen den Mächten haben sich in den letzten Jahren verändert. Dadurch hat die Bedeutung von Bemühungen im Bereich der Abrüstung und der Nichtverbreitung von Kernwaffen stark zugenommen. Die Schweiz engagiert sich traditionell sehr aktiv in diesem Bereich und wird ihre Bemühungen zur Verringerung der Gefahr eines Atomkriegs und der Vernichtung von Kernwaffen weiter intensivieren.  

Der Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (Nuclear Non-Proliferation Treaty, NPT) wurde 1968 abgeschlossen und von fast allen Staaten unterzeichnet. Er soll die Weiterverbreitung von Kernwaffen verhindern, die nukleare Abrüstung fördern und die verantwortungsbewusste friedliche Nutzung der Kernenergie unterstützen. Seine Anwendung wird von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) überwacht. Die Vertragsüberprüfungskonferenz findet alle fünf Jahre statt und dient der Erarbeitung von Massnahmen, mit denen die Umsetzung der Ziele dieses Vertrags verbessert werden sollen. Die 8. Konferenz findet dieses Jahr vom 3. bis 28. Mai 2010 in New York statt. 


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