Abschluss der 26. Ministerkonferenz der Frankophonie in Montreux unter Vorsitz von Bundesrätin Micheline Calmy-Rey

Bern, Medienmitteilung, 21.10.2010

Die Ministerkonferenz der Frankophonie 2010 hat heute unter Vorsitz der Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), Micheline Calmy-Rey, ihre Arbeiten für den XIII. Frankophoniegipfel am 23. und 24. Oktober 2010 in Montreux abgeschlossen. An diesem Anlass bekräftigte die Ministerkonferenz die Rolle der Frankophonie als wichtige Akteurin der internationalen Beziehungen, die als Beratungs- und Anlaufstelle für Konzertierung und Einflussnahme dient und die sowohl im Vorfeld als auch bei der Nacharbeit zu Debatten und Entscheidungen anderer Foren tätig wird. Die Ministerkonferenz unterstrich auch die Bedeutung der Solidarität der Frankophonen im Hinblick auf neue Herausforderungen wie nachhaltige Entwicklung, Bildung und Innovation.

Die Arbeiten der Ministerkonferenz unter der Leitung der Vorsteherin des EDA, Micheline Calmy-Rey, wurden nach zweitägigen Debatten, die vom Geist des Dialogs, der Öffnung und der Kompromissbereitschaft geprägt waren, mit der Vorlage von Dokumenten mit substanziellem, konkretem und messbarem Inhalt abgeschlossen. Diese Dokumente werden den Staats- und Regierungschefs unterbreitet, die sich am 23. und 24. Oktober in Montreux zum XIII. Frankophoniegipfel versammeln werden. Gegenstand der Debatten waren die Verpflichtungen, die dem Gipfel vorgeschlagen werden sollen mit dem Ziel, die Rolle der Frankophonie in der globalen Gouvernanz zu stärken und die Solidarität der Frankophonen in den Bereichen Ernährungssicherheit, Klimawandel, biologische Vielfalt, Bildung und Innovation sowie in Bezug auf die Rolle und die Weiterentwicklung der französischen Sprache in den internationalen Organisationen zu stärken.   

Die Vorsitzende der 26. Ministerkonferenz zog vor der Presse in Montreux eine sehr positive Bilanz. Die Vorsteherin des EDA erklärte, dass „die Frankophonie eine ganz besondere Rolle in den multilateralen Beziehungen spielt, weil sie eine Plattform darstellt, die über der Logik regionaler Gruppierungen und Blöcke“ stehe. „Der Mehrwert der Frankophonie ist seine Vielfalt“, fügte die EDA-Chefin an. Micheline Calmy-Rey begrüsste die angesprochenen Themen, die Qualität der Debatten und die Verpflichtungen, die den Staats- und Regierungschefs vorgeschlagen werden. Sie seien der Ausdruck des gemeinsamen Willens, das Engagement der Frankophonie im Dienst des Friedens, der Demokratie und der Menschenrechte zu konsolidieren und den Arbeiten des XIII. Frankophoniegipfels in Montreux eine Zukunftsperspektive zu verleihen.      

Die Ministerkonferenz diente der Vorbereitung eines Gipfels, der von der Gastgeberin Schweiz als interaktives, konstruktives und gastfreundliches Ereignis gestaltet und durch ein reichhaltiges Begleitprogramm ergänzt wurde. Die Vorsteherin des EDA, Micheline Calmy-Rey, wird aktiv an den Rundtischgesprächen teilnehmen, die am Rande des Gipfels zu verschiedenen Themen organisiert werden, darunter insbesondere die globalen Herausforderungen hinsichtlich der nachhaltigen Entwicklung, des Klimawandels und der biologischen Vielfalt sowie der Ernährungssicherheit.  

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Ministerkonferenz beschlossen, dass die 27. Tagung der Ministerkonferenz 2011 in Paris stattfinden wird.   


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