Erster Tag des Staatsbesuchs des russischen Präsidenten Dmitrij Medwedew

Bern, Medienmitteilung, 21.09.2009

Am ersten Tag des Staatsbesuchs empfing der Bundesrat unter der Leitung von Bundespräsident Hans-Rudolf Merz den Präsidenten der Russischen Föderation, Dmitrij Medwedew, in Bern. Bei den Gesprächen standen die guten bilateralen Beziehungen, die Weltwirtschaftslage sowie Fragen der internationalen Sicherheit im Zentrum. Nach den Gesprächen wurden vier Kooperationsabkommen zwischen den beiden Staaten unterzeichnet.

Der russische Präsident Dmitrij Medwedew und seine Frau kamen am Morgen am Flughafen Zürich an, wo sie von Bundespräsident Hans-Rudolf Merz und seiner Frau, von der Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, sowie von Bundeskanzlerin Corina Casanova und der Regierungspräsidentin des Kantons Zürich, Regine Aeppli, empfangen wurden. Nach einer militärischen Ehrenbezeugung fuhren die beiden Delegationen im Zug zum Landsitz Lohn (BE), wo ein offizieller Empfang stattfand, an dem auch die übrigen Bundesratsmitglieder mit ihren Ehefrauen und Ehemännern teilnahmen.

Bei den Gesprächen, die Präsident Medwedew und eine Delegation des Bundesrats am Nachmittag in Bern führten, standen die Beziehungen zwischen der Schweiz und Russland, die Ereignisse im Kaukasus, die Weltwirtschaftslage, die Herausforderungen der G-20, die Zukunft der europäischen Sicherheit sowie Abrüstungsfragen im Mittelpunkt. Im Anschluss an die Gespräche wurden vier Abkommen unterzeichnet. Es handelt sich um Abkommen in den Bereichen Visa und Rückschaffung sowie Katastrophenhilfe und um ein Memorandum zum Sport

Am zweiten Tag des Staatsbesuchs wird Bundespräsident Merz seinen Gast in die Innerschweiz führen, wo sie Orte besuchen werden, die für die Geschichte der Schweiz und Russlands von Bedeutung sind.


Weiterführende Informationen

Spezialseite des EDA zum Staatsbesuch: Reden und Fact Sheet zu den unterzeichneten Abkommen
Spezialseite des EFD zum Staatsbesuch


Adresse für Rückfragen:

André Simonazzi, Bundesratssprecher, +41 (0)31 322 37 03


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