Die Departementsvorsteherin des EDA auf offizieller Besuchstour in Zentralasien

Bern, Medienmitteilung, 03.10.2009

Bundesrätin Micheline Calmy-Rey wird ab kommenden Sonntag eine Reihe offizieller Arbeitsbesuche in Zentralasien absolvieren. Sie reist nach Turkmenistan, Tadschikistan, Kasachstan, Usbekistan und Kirgisistan. In allen genannten Ländern finden Zusammenkünfte mit verschiedenen Regierungsvertretern statt.

Die Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Auswärtige Angelegenheiten stattet den Aussenministern dieser Länder einen offiziellen Besuch ab. Sie wird ausserdem von hohen Regierungsvertretern empfangen werden. Sie wird sich vor Ort vom Stand von Kooperationsprojekten überzeugen, die von der Schweiz finanziert werden. Es finden auch Treffen mit Wirtschaftsvertretern statt. In Kasachstan steht zudem die feierliche Eröffnung der Schweizer Botschaft in der Hauptstadt Astana auf dem Programm. Kasachstan hat ja ab kommendem Jahr den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). 

Die Schweiz unterstützt seit vielen Jahren die Entwicklung dieser Region. Entsprechend der Kooperationsstrategie Zentralasien 2007-2011 sind 5 Bereiche prioritär: Gesundheit, Wassernutzung, Institutionen und öffentliche Dienstleistungen, Verbesserung der  Basis-Infrastrukturen und die Entwicklung des Privatsektors. Das schweizerische Engagement wird in Form konkreter Projekte umgesetzt namentlich im Tal von Ferghana, wo die Schweiz ihr Expertenwissen für eine ökonomischere und ökologischere Wassernutzung einsetzt. Die Resultate nützen gleichzeitig Usbekistan, Kirgisistan sowie Tadschikistan. Die schweizerische Gesamthilfe für Zentralasien beläuft sich auf 40 Millionen Franken im Jahr 2009. 

Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan und Kirgisistan sind die Partner der Schweiz in der Stimmrechtsgruppe bei den Bretton Woods Institutionen (Internationaler Währungsfonds, Weltbank). Diese Länder stehen im Schlaglicht der Interessen von Südasien, Ostasien und Europa und besitzen ein beträchtliches Wirtschafts- und Energieversorgungspotential.  Die Schweiz hat 2009 an die 40 Millionen Franken in Hilfsprojekte in Zentralasien (Usbekistan, Tadschikistan und Kirgisistan) investiert. Die Besuchstour der Departementvorsteherin dauert bis zum 9. Oktober.


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