Chronische Krankheiten als Herausforderung

Artikel, 28.03.2012

18.–20. April 2012, Geneva Health Forum

Chronische Krankheiten sind für unser Gesundheitssystem eine grosse Herausforderung: Sie bilden weltweit die wichtigste Todesursache und verschlingen 75 Prozent der Gesundheitsausgaben. Das Genfer Gesundheitsforum befasst sich mit innovativen Lösungen für dieses Problem. Die internationale Konferenz wird von den Universitätsspitälern Genf und der Medizinischen Fakultät der Universität Genf mit Unterstützung der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) organisiert.

Über 9 Millionen Todesfälle pro Jahr sind auf chronische Krankheiten wie Asthma, Diabetes, Krebs, Hepatitis, HIV/Aids, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen. Diese Krankheiten betreffen Frauen und Männer fast gleichermassen und treten meist in Ländern mit geringen oder mittleren Einkommen auf, was die Gesundheitssysteme dieser Staaten stark belastet.

Unter dem Titel «Chronische Krankheiten als Herausforderung: Von Praktikern lernen» treffen sich am Geneva Health Forum Akteure aus der ganzen Welt, die bei der Bekämpfung dieser Krankheiten an vorderster Front stehen. Sie diskutieren innovative Ideen und Lösungen mit einem Publikum aus praktizierenden Ärztinnen und Ärzten, Gesundheitsangestellten, Praktikerinnen und Praktikern vor Ort, Forscherinnen und Forschern, Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Industrie, Spitalwesen, internationalen Organisationen und Patientenorganisationen.

Gesundheit ist für die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) ein Thema von grundlegender Bedeutung. So werden mehrere ihrer Projekte, die in Zusammenarbeit mit Schweizer Organisationen realisiert werden, von Partnern aus Kirgisistan, Tadschikistan, Bosnien und Herzegowina sowie Tansania präsentiert.

Die DEZA arbeitet seit längerer Zeit mit den Universitätsspitälern Genf (HUG) zusammen, die das Forum organisiert haben. Das Forum, das seit 2006 zum dritten Mal stattfindet, steht im Zeichen des allgemeinen Zugangs zu Gesundheit. Die DEZA unterstützt die Veranstaltung mit einem Beitrag in der Höhe von 100'000 Franken.

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