Landwirtschaft und Ernährungssicherheit

Frauen setzen Reis in ein nasses Feld.
Auf dem Land ist die Landwirtschaft häufig nach wie vor die einzige Erwerbsmöglichkeit. © CGIAR

Hunger und Mangelernährung gefährden nicht nur die individuelle Gesundheit, sondern auch massgeblich die Entwicklung von Ländern. Die DEZA engagiert sich um eine angemessene, ausreichende und qualitativ gute Ernährung für alle. Dabei legt sie auf die gesamte Wertschöpfungskette von Nahrungsmitteln Wert: Von den Feldern, wo die Nahrungsmittel produziert werden, über die Lagerung und Verarbeitung, die Märkte, den Handel und die Transporte bis hin zum Konsum auf dem Teller.

Die DEZA setzt sich weltweit für das Menschenrecht auf angemessene Ernährung ein. Dabei konzipiert sie ihre Aktivitäten mit dem Ziel, ärmeren und benachteiligten Bevölkerungsgruppen wie Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, Frauen und jungen Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu Wissen, produktiven Ressourcen und Märkten zu verschaffen. In diesem Rahmen unterstützt die DEZA sie bei der produktiven und gleichzeitig schonenden Nutzung der natürlichen Ressourcen, im Umgang mit den Auswirkungen des Klimawandels, bei der Lagerung und Vermarktung ihrer Produkte sowie bei der stetigen Anpassung an sich verändernde Umweltbedingungen. Bei alle dem legt sie ein spezielles Augenmerk auf den Erhalt der stark gefährdeten Artenvielfalt. Ebenso macht sie sich für bedürfnisorientierte Forschungs- und Beratungssysteme stark.

Auch fördert die DEZA Innovationen entlang der Wertschöpfungsketten von Nahrungsmitteln, welche den Konsumentinnen und Konsumenten eine gesunde und vielfältige Ernährung bzw. den Zugang zu entsprechenden Nahrungsmitteln ermöglichen, auf dem Land wie in städtischen Gebieten.

Eine nachhaltige Landwirtschaft, die eine gesunde Ernährung sicher stellt und die Biodiversität erhält, ist Grundlage um das Menschenrecht auf angemessene Ernährung zu gewähren. Mit diesem Ziel vor Augen engagiert sich die Schweiz im Bereich Ernährungssicherheit in der internationalen Zusammenarbeit. Die Schweizer Landwirtschaft mit ihrer multifunktionalen, auf sozialen und regionalen Ausgleich bedachten, familienbasierten und umweltschonenden Nahrungsmittelproduktion ist dabei Vorbild.

Zugang zu Nahrung

Das Recht auf angemessene Ernährung armer und benachteiligter Bevölkerungsschichten mit fairen Nahrungssystemen «vom Feld bis zum Teller» umsetzen.

Produktion, Beratung und Vermarktung

Kleinbäuerinnen und Kleinbauern sowie ihre Organisationen bei der nachhaltigen Produktion, Lagerung und Verwaltung von Nahrungsmittel unterstützen.

Bodenrechte

Den gerechten Zugang zu Land und natürlichen Ressourcen fördern, um damit die Selbstständigkeit ländlicher Gemeinschaften zu stärken.

Biodiversität

Die Vielfalt der Nutzpflanzen erhalten und Saatgutsysteme verbessern, indem das Wissen der lokalen Bevölkerung genutzt und auf den Erhalt traditioneller Sorten geachtet wird.

Wüstenbildung und Bodenerosion verhindern

Die Fruchtbarkeit der Böden schützen und erhalten.

Nahrungsmittelhilfe

In Konfliktsituationen, Krisen und Katastrophen die Grundversorgung von Menschen mit Lebensmitteln und anderen Gütern und Diensten sicherstellen.

Dokumente

Aktuelle Projekte

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HortiSempre 2

02.01.2017 - 31.12.2021

Switzerland’s introduction of market focused and innovative solutions in horticulture, contributed to the growth of the sector in Northern Mozambique by improving productivity and de-seasonalization of production. Phase 2 of the project will consolidate and scale-up on these achievements in order to increase the annual income for 25’000 poor women and men producers. The introduction of beans and cassava will enhance the resilience against weather shocks and disasters.


Nachhaltig genutzte Weiden und gesundes Vieh: das «grüne Gold» der Mongolei

Eine Frau mit einem Plastikeimer steht vor einer Yak-Herde auf einer weitläufigen Weide.

01.01.2017 - 30.09.2021

Seit dem Ende der Sowjetunion im Jahr 1991 hat sich die Zahl der Nutztiere in der Mongolei nahezu verdreifacht – mit verheerenden Folgen für das Weideland. Die DEZA setzt sich mit einem Bündel von Massnahmen für die nachhaltige Weidenutzung, gesundes Vieh und die erfolgreiche Vermarktung tierischer Produkte ein. So trägt sie dazu bei, die Existenzgrundlage der Hirtennomaden langfristig zu sichern.

Land/Region Thema Periode Budget
Mongolei
Landwirtschaft und Ernährungssicherheit
Beschäftigung & Wirtschaftsentwicklung
No Theme defined
Landwirtschaftliche Nutzflächen
Landwirtschaftliche Genossenschaften & Bäuerinnen- und Bauernorganisationen
KMU Förderung
Landwirtschaftspolitik

01.01.2017 - 30.09.2021


CHF 8'676'000



Programme d’Hydraulique Rurale – Appui Au Secteur Eau et Assainissement (PHRASEA) Phase 2

01.01.2017 - 31.12.2021

Moins de 50% des nigériens ont accès à l’eau potable et seuls 7% disposent de conditions d'assainissement de base. La croissance démographique galopante, la dispersion de la population sur le territoire et la précarité des finances publiques sont des contraintes empêchant l'accès des populations à ces services de base. Le PHRASEA vient en appui aux efforts du gouvernement, en misant sur la maitrise d’ouvrage des communes.


Responsible Governance of Land Tenure through Voluntary Guidelines

01.10.2016 - 30.06.2021

The Voluntary Guidelines on the Responsible Governance of Tenure of Land, Fisheries and Forests (VGGT) are an international standard that promote secure tenure rights and equitable access to land, fisheries and forests as a means of eradicating poverty. SDC supports a multi-donor programme of the Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO) that assists a number of countries in West Africa and East Asia in the implementation and the integration of the VGGT into their legislation by providing technical and institutional support.


Local Roads Improvement Programme (LRIP – II)

16.07.2016 - 31.12.2021

Past SDC interventions have focussed on making rural road construction work for the poor and disadvantaged through labour-intensive construction methods. This project now takes proven approaches further by ensuring even more all-weather accessibility to markets and services by emphasising the importance of maintenance and preservation of built roads through promotion of labour-based roads maintenance methods and by fostering an institutional process in the districts, which should pave the way for the highly successful concepts of road construction and maintenance to be adopted as national standards.
 


Programme d’appui à la commercialisation du bétail en Afrique de l’Ouest (PACBAO)

01.07.2016 - 30.06.2023

L’élevage et les marchés des produits animaux contribuent à l’intégration régionale et à la sécurité alimentaire en Afrique de l’Ouest. La Suisse soutient la Communauté Economique des Etats de l’Afrique de l’Ouest (CEDEAO) et le secteur privé de la région afin de fluidifier les échanges des produits animaux entre les 15 Etats plus le Tchad. La finalité est d’accroitre le revenu des éleveurs, développer des emplois surtout pour les femmes et les jeunes et favoriser une transhumance apaisée dans la région.


Programme d’appui à une gouvernance agricole inclusive en Haiti (PAGAI) - Phase 1

01.07.2016 - 31.07.2022

Le PAGAI vise l’amélioration de la sécurité alimentaire et du revenu des exploitations agricoles à travers un meilleur accès des producteurs-trices à des services, des innovations susceptibles d’augmenter la performance et la rentabilité économique de l’agriculture familiale en Haïti. L’expérience et l’expertise reconnues de la Suisse dans le renforcement des petites exploitations agricoles permettra l’accompagnement de 10'000 exploitants-tes agricoles et de 30 organisations paysannes dans le Sud d’Haïti afin qu’ils puissent mieux se structurer, jouer des fonctions économiques plus importantes dans les filières agricoles et mieux intégrer les espaces de prise de décision.


Förderung der Rückverfolgbarkeit von Nutztieren im Südkaukasus

Das Bild zeigt eine Grossaufnahme eines Kalbs mit einer Ohrmarke am Ohr.

15.06.2016 - 31.12.2021

Die moderne Landwirtschaft muss wissen, woher ihre Tiere kommen, und braucht Informationen über deren Gesundheit, um zu verhindern, dass sich Krankheiten verbreiten und Produkte von kranken Tieren auf den Markt kommen. Mit einem System zur Rückverfolgbarkeit von Nutztieren können die Einkommen der Viehzüchter im Südkaukasus gesteigert werden: Die Produktivität in der Viehzucht steigt und der Marktzugang für Tierprodukte wird verbessert.

Land/Region Thema Periode Budget
Südkaukasus
Landwirtschaft und Ernährungssicherheit
Förderung von landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette (bis 2016)

15.06.2016 - 31.12.2021


CHF 5'935'000



Soutien au Dispositif National de Prévention et de Gestion des Catastrophes et Crises Alimentaires au Niger (DNPGCCA) – Phase 5

01.05.2016 - 31.12.2021

Au Niger, plus de 3 millions de personnes sont affectées chaque année par l'insécurité alimentaire et nutritionnelle. Ces crises entrainent les ménages dans un cercle vicieux de pauvreté et de vulnérabilité. Pour faire face à ce défi, les autorités du Niger ont créé un dispositif national de prévention et de gestion des catastrophes et crises alimentaires. La Suisse accompagne ce Dispositif afin de soutenir durablement la sécurité alimentaire des populations les plus vulnérables.



Swiss Bluetec Bridge: Swiss start-ups benefit disadvantaged populations

11.02.2016 - 31.05.2024

In addition to the sustainable management of resources and good governance, water-related challenges open up a wide field for technological innovation, particularly in the application of nanotechnologies for water treatment, especially ones which are energy-efficient. The challenge for Swiss Bluetec Bridge is to put these cutting-edge 'Swiss' technologies at the service of the poor and ensure that they are sustainably managed. To do this the project must seek to bridge the gap between public support for start-ups and private investment.


Decentralized Rural Infrastructure and Livelihood Project (DRILP) – Phase III

01.01.2016 - 31.07.2021

DRILP Phase 3 will support the Government of Nepal to accelerate recovery and reconstruction following the devastating earthquake of 25 April 2015 and the major aftershock of 12 May 2015. The project will provide the Technical Assistance (TA) to implement the Asian Development Bank (ADB) financed Earthquake Emergency Assistance Project in rebuilding 450 kms of damaged roads in 12 districts[1] of Nepal and rehabilitate 200 kms of trails in two[2] districts.

[1] The 12 earthquake affected project districts are Solukhumbu, Okhaldhunga, Ramechhap, Dolakha, Kavre, Sindhuli, Kathmandu, Lalitpur, Bhaktapur, Lamjung, Gorkha and Chitwan

[2] Dolakha and Gorkha

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