Gültig am:
Publiziert am: 16.06.2020

Das Kapitel Aktuelles ist aktualisiert worden.


Reisehinweise für Italien

Diese Reisehinweise entsprechen der aktuellen Lagebeurteilung des EDA. Sie werden laufend überprüft und bei Bedarf angepasst.

Beachten Sie auch die nebenstehenden länderunabhängigen Reiseinformationen und die Fokus-Themen; sie sind Bestandteil dieser Reisehinweise.

NEUES CORONAVIRUS (COVID-19):

Das Bundesamt für Gesundheit BAG empfiehlt, weiterhin auf nicht notwendige Auslandreisen zu verzichten. Von dieser Empfehlung ausgenommen sind zurzeit:

  • die nachfolgenden Länder des Schengen-Raums: Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Norwegen, Österreich, Polen und Schweden. Aufgrund der aktuellen epidemiologischen Lage rät das BAG jedoch von nicht notwendigen Reisen in bestimmte Gebiete in Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich ab.*
  • sowie folgende Länder: Australien, Bulgarien, Japan, Neuseeland, Ruanda, San Marino, Südkorea, Thailand, Uruguay, Vatikan/Heiliger Stuhl und Zypern.*

Die detaillierte Liste der abgeratenen Gebiete in den vier Nachbarstaaten finden Sie auf
BAG: Quarantäneliste.
Alle anderen abgeratenen Länder sind ersichtlich auf:
BAG: Informationen für Reisende

Unabhängig der Empfehlungen des BAG bestehen in zahlreichen Ländern weiterhin Einreiserestriktionen.

Das BAG hat verfügt, dass Personen, die aus Staaten und Gebieten mit erhöhtem Ansteckungsrisiko in die Schweiz einreisen, für zehn Tage in die Quarantäne müssen. Beachten Sie die Liste des BAG, die regelmässig angepasst wird. *

* Verbindliche Auskünfte über die Reise-Empfehlungen im Zusammenhang mit Covid-19 und die schweizerischen Quarantänebestimmungen erteilt das BAG.

Beachten Sie den Fokus neues Coronavirus (Covid-19)

Erkundigen Sie sich vor Auslandreisen bei den ausländischen Vertretungen in der Schweiz (Botschaften und Konsulate) über die aktuell gültigen Einreisevorschriften und anderen Massnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuen Coronavirus.
ausländische Vertretungen in der Schweiz


Aktuelles

Neues Coronavirus (COVID-19)

Beachten Sie die Informationen und Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit BAG und den Fokus «Coronavirus (COVID-19)».
Bundesamt für Gesundheit BAG

Fokus neues Coronavirus (COVID-19)

Es sind weiterhin Massnahmen in Kraft, um die Ausbreitung des neuen Coronavirus (COVID-19) einzudämmen.

Informieren Sie sich bei den italienischen Behörden über die aktuell gültigen Bedingungen für die Einreise und die Massnahmen im Landesinnern und wenden Sie sich bei Fragen an die italienische Botschaft in Bern.
Italienische Botschaft in Bern

Ministero degli affari esteri

Presidenza del Consiglio dei Ministri

Ministero della Salute

Beachten Sie auch die nachstehenden Informationen und Empfehlungen.

Grundsätzliche Einschätzung

Das Land ist stabil. Dennoch ist in der Umgebung von Demonstrationen Vorsicht geboten, da Ausschreitungen möglich sind. Dies trifft auf Menschenansammlungen jeder Art zu, wie zum Beispiel sportliche, kulturelle, politische oder religiöse Veranstaltungen. Bei den gelegentlichen Streiks muss mit Behinderungen und Verspätungen im Reiseverkehr gerechnet werden.

Die italienischen Behörden haben wiederholt auf das Risiko von Terroranschlägen hingewiesen.
Ministero dell'Interno (temi, sicurezza)

Die Rubrik Terrorismus und Entführungen macht auf die Risiken des Terrorismus aufmerksam.
Terrorismus und Entführungen

Kriminalität

Taschen- und Entreissdiebstähle kommen vor allem in den Touristenorten und in den Bahnhöfen der grösseren Städte vor. Hüten Sie sich vor Trickdieben, die Touristen an Bancomaten ablenken oder auf Strassen und Parkplätzen auf angebliche Reifenpannen aufmerksam machen. Vorsicht ist ebenfalls bei absichtlich verursachten kleineren Unfällen oder Schäden geboten, wie z.B. Abbrechen der Seiten-Rückspiegel des Autos. Rufen Sie bei Verdacht die Polizei/Carabinieri.

Beachten Sie die üblichen Vorsichtsmassnahmen gegen Kleinkriminalität sowie die Tipps und Informationen der Polizei:
Italian National Police: Police Guides and Tips (Englisch, Italienisch)

Verkehr und Infrastruktur

Die Strassen sind allgemein in gutem Zustand. Informationen über das Autobahnnetz und die Autobahngebühren finden Sie bei
Autostrade per l’Italia (Italienisch, Englisch)
Italian National Police: Travelling by car
(Italienisch, Englisch)

Gewisse Städten haben Fahrverbote respektive Fahreinschränkungen eingeführt (sogenannte ZTL = Zona a Traffico Limitato), um die Luftverschmutzung zu reduzieren. Die Bestimmungen dazu werden von jeder Gemeinde festgelegt. Das nicht Respektieren dieser lokal geltenden Regeln kann durch Videokameras aufgezeichnet werden und resultiert normalerweise in einer oder mehreren Bussen, je nach Anzahl registrierten Fahrten. Es ist daher empfehlenswert, sich vor Ankunft über die Regeln der entsprechenden Stadt zu informieren.

Il motore di ricerca dei Comuni Italiani (Suchmaschine der italienischen Gemeinden)

Öffentlicher Verkehr: Italien verfügt über ein weit verzweigtes Netz von Bahn- und Buslinien.

Besondere rechtliche Bestimmungen

Für Fahrzeuglenker gilt eine Grenze von 0,5 Promille Blutalkoholgehalt, und von 0 Promille für Berufsfahrer und Personen, die den Führerschein seit weniger als 3 Jahren besitzen und/oder unter 21 Jahre alt sind.

Auch wenn gefälschte Markenartikel offen von Strassenverkäufern und am Strand angeboten werden, ist deren Verkauf und Erwerb verboten und es drohen hohe Geldbussen.

Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei geringen Mengen und bei jeder Art von Drogen mit mehrjährigen Haftstrafen geahndet.

Naturbedingte Risiken

Italien liegt in einem Erdbebengebiet und hat drei aktive Vulkane. Im Sommer besteht vor allem im Süden Waldbrandgefahr. Beachten Sie die Warnungen und Anweisungen der lokalen Behörden, z.B. Absperrungen um die Vulkane, Evakuationsbefehle. 
Istituto Nazionale di Geofisica e Vulcanologia (Italienisch)
National Service of the Civil Protection (Englisch und Italienisch)

Sollte sich während Ihres Aufenthalts eine Naturkatastrophe ereignen, melden Sie sich möglichst rasch bei Ihren Angehörigen und befolgen Sie die Anweisungen der Behörden. Sind die Verbindungen ins Ausland unterbrochen, kontaktieren Sie die Schweizerische Botschaft in Rom oder das Generalkonsulat in Mailand.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist gewährleistet. Bei Arzt- und Krankenhausbehandlungen muss die Europäische Krankenversicherungskarte vorgewiesen werden.
Merkblatt Gemeinsame Einrichtung KVG

Wenn Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollte Ihre Reiseapotheke einen ausreichenden Vorrat enthalten. Bedenken Sie jedoch: In vielen Ländern gelten besondere Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten (z.B. Methadon) und Substanzen, mit denen psychische Erkrankungen behandelt werden. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls vor der Abreise direkt bei der zuständigen ausländischen Vertretung (Botschaft oder Konsulat) und konsultieren Sie die Rubrik Reiselinks, wo Sie unter anderem weitere Informationen zu diesem Thema sowie generell zur Reisemedizin finden. Über die Verbreitung von Krankheiten und mögliche Schutzmassnahmen informieren Ärzte und Impfzentren.

Besondere Hinweise

Sie sind verpflichtet, sich jederzeit mit dem Pass oder der Identitätskarte ausweisen zu können.

Nützliche Adressen

Allgemeine Notrufnummer: 112
Italienische Zollvorschriften: Agenzia della dogana e dei monopoli (Italienisch und Englisch) 

Schweizer Vertretungen im Ausland: Wenn Sie im Ausland in eine Notlage geraten, können Sie sich an die nächste Schweizer Vertretung oder an die Helpline EDA wenden.
Schweizer Vertretungen in Italien
 
Helpline EDA

Ausländische Vertretungen in der Schweiz: Auskunft über die Einreisevorschriften (zugelassene Ausweise, Visum etc.) erteilen die zuständigen ausländischen Botschaften und Konsulate. Sie informieren auch über die Zollbestimmungen für die Ein- und Ausfuhr von Tieren und Waren: elektronische Geräte, Souvenirs, Medikamente etc.
Ausländische Vertretungen in der Schweiz

Ausschluss der Haftung
Die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stützen sich auf eigene, als vertrauenswürdig eingeschätzte Informationsquellen. Sie verstehen sich als nützliche Hinweise zur sorgfältigen Planung einer Reise. Das EDA kann Reisenden aber den Entscheid und die Verantwortung für die Vorbereitung und Durchführung der Reise nicht abnehmen.
Gefahrensituationen sind oft nicht vorhersehbar, unübersichtlich und können sich rasch ändern. Das EDA übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit der Reisehinweise und für die Richtigkeit des Inhalts von verlinkten externen Internetseiten. Es lehnt jede Haftung für allfällige Schäden im Zusammenhang mit einer Reise ab. Forderungen im Zusammenhang mit der Annullierung einer Reise sind direkt beim Reisebüro oder der Reiseversicherung geltend zu machen.